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Symposien im Konferenzsaal
Der Konferenzsaal stand den ganzen Vormittag Dr. Held und der Schlafschule Kempten zur Verfügung
Ein- und Durchschlafstörungen sind weit verbreitete Störungen, die beinahe jeden zehnten Menschen in der westlichen Welt betreffen. Meistens kann keine organische Ursache gefunden werden. Schlaftabletten sollten nur eine vorübergehende Hilfe darstellen. Ganz entscheidend für die Behebung von Schlafstörungen sind verhaltensändernde Maßnahmen und eine Verbesserung der Schlafgewohnheiten. Zusätzlich sollten Schlafgestörte wissenschaftlich korrekte Informationen über den Schlaf erhalten, damit falsche Vorstellung über den sogenannten ãgesunden SchlafÒ das Schlafverhalten nicht noch zusätzlich stören.
Diese umfangreichen Aufgaben lassen sich nicht während der normalen Sprechstunde bewältigen. Hierzu ist ein mehrstündiger Kurs erforderlich, wie er seit Jahren im Schlaflabor des Klinikums Kempten sehr erfolgreich angeboten wird.
Einen Über- und Einblick in die Schlafschule Kempten vermittelte die Präsentation am Samstag.
Lilo Habersack von RLS e.V. sprach über die Bedeutung der Selbsthilfe. Es gab interessante Tipps bezüglich der Kooperation zwischen Betroffenen, der Ärzteschaft, den Krankenkassen, dem Gesundheitswesen überhaupt und der Presse.
Von Ulrich Obergfell, dem Vorsitzenden des Landesverbandes Baden-Württemberg Schnarchen-Schlafapnoe e.V., gab es Ratschläge für Patienten mit CPAP-Geräten und Atemmasken. Ebenso auch von Thomas Reins, von der Firma Fisher & Paykel, der ausführlich über den Luftbefeuchter referierte.
Prof. Schredl, von der Universität Mannheim, sprach über Ursachen und Inhalte von Alpträumen und gab einfache Anleitungen zum Umgang mit ihnen.
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