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Die Somnus-Preisträger 2007
Wie jedes Jahr wurde im Rahmen des Patientenkongresses auch diesmal wieder der Preis des Schlafmagazins für besondere Verdienste auf dem Gebiet der Schlafmedizin, der „Somnus“, verliehen.

Zum „Schlafmediziner des Jahres“ wurden dieses Jahr gleich zwei herausragende Persönlichkeiten gekürt:

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Prof. Dr. med. Karl-Heinz Rühle von der Klinik Ambrock in Hagen baute in den Achtzigerjahren als einer der Ersten ein pneumologisches Schlaflabor auf. Später hat er innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlaf-
medizin (DGSM) als Leiter der Arbeitsgruppe Apnoe eine wichtige Rolle gespielt. Nebenbei engagiert er sich als hartnäckiger Kritiker unseres verworrenen Gesundheitssystems, das der Schlafmedizin aus wirtschaftlichen Gründen schon seit langem das Wasser abzugraben versucht.

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Prof. Dr. med. Dieter Horstkotte führt mit geschickter Hand eines der bedeu-
tendsten Herzzentren Deutschlands: die Kardiologie des Herz- und Diabetes-
zentrums in Bad Oeynhausen. Insbesondere von den Herz-Kreislauf-Spezialisten wurde das Schlafapnoe-Syndrom lange Zeit nicht sonderlich ernst genommen. Umso bemerkenswerter sind jene Kardiologen, die frühzeitig begriffen haben, dass krankhaftes Schnarchen sehr wohl auch aufs Herz schlagen kann. Prof. Horstkotte screent seine relevanten Herzpatienten konsequent durch und findet erschreckend viele Schlafapnoe-Kandidaten darunter.

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Der Preis für einen Medizingerätehersteller ging diesmal an die Firma
Heinen + Löwenstein für ihre richtungsweisende medizintechnische Meister-
leistung insbesondere im Bereich der Polysomnographiesysteme.Einmalig
ist das Polysomnographie-System namens Alice, das vor kurzem zum eintausendsten Mal in einem Schlaflabor installiert wurde. Alice ist zum
Glück aber inzwischen keineswegs in die Jahre gekommen, sondern hat sich erstaunlich verjüngt und sieht sich als netzwerkfähiges System bestens für die Zukunft gerüstet.

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Der Unternehmer Dietmar Penkwitt erhielt einen Sonderpreis für sein Engage-
ment, Gesundheit und Wohlbefinden seiner Berufskraftfahrer zu fördern, beispielhaft gegen den „Sekundenschlaf“ zu wirken, damit zur Sicherheit auf unseren Straßen beizutragen und andere Unternehmen zu motivieren, sich ebenso dieser Verantwortung zu stellen.

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Selbsthilfegruppenleiter des Jahres wurde Herbert Oelmann, der vor rund
14 Jahren zusammen mit dem Schafmedizinischen Zentrum in Köln-Merheim eine Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen hat. Im Jahr 2004 organisierte sich die Gruppe zum Regionalverband. Die “Selbsthilfe Schlaf-Apnoe-Syndrom” Köln hat sich auch durch eine regelmäßige Großveranstaltung, den “Kölner Schlafapnoe-Tag”, einen Namen gemacht.

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Der zweite Preisträger aus der Selbsthifegruppenbewegung, Günter Klose aus Husum, ist nicht durch sein jahreslanges Wirken aufgefallen, sondern durch sein vehementes Engagement, in Norddeutschland ein Netz neuer Selbsthilfegruppen zu etablieren. Anfang 2004 begann die junge Geschichte der Selbsthilfegruppen Schlafapnoe Nordfriesland, Schleswig und Eiderstedt. Inzwischen besteht die Arbeitsgruppe aus mehr als 15 Selbsthilfegruppen. Günter Klose will vor allem neue Gruppen begründen helfen – eine gar nicht so einfache Aufgabe.

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Ulrich Obergfell vom Sanitätshaus Glotz ist ein Musterbeispiel für einen Menschen, der Schlafapnoikern mit Rat und Tat, mit Maske und Gerät zur Seite steht. Obwohl er selbst nicht unter Schlafapnoe leidet, schläft er gelegentlich probeweise mit einem neuen CPAP-Gerät oder einer neuen Maske, denn er will genau wissen, was er seinen Kunden anbietet. Mit herausragendem persönlichem Einsatz berät und versorgt er zusammen mit seinem Team Betroffene mit schlaf-
bezogenen Atmungsstörungen und findet für jeden Patienten eine optimale, maßgeschneiderte Lösung.


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