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Delayed sleep phase syndrome
(engl.; verzögertes Schlafphasen-Syndrom); Syndrom, bei der die Betroffenen spät einschlafen und morgens spät aufwachen. Der Schlaf ist dabei aber erholsam und auch ausreichend lang, nur entspricht er nicht dem „normalen“ biologischen Rhythmus, sondern ist verzögert, was zu Problemen mit den Tätigkeiten (z.B. Tagesmüdigkeit im Beruf) führen kann, die tagsüber zu erledigen sind. Es gibt zwar Abendmenschen, die erst abends richtig wach werden (Eule), doch bei diesem Syndrom ist die Einschlafzeit weit nach hinten verlegt. Abhilfe kann ein möglichst unter schlafmedizinischer Anleitung durchgeführtes Training bieten, bei der der Betroffene die Einschlafzeit weit (z.B. 20 Stunden) nach hinten verschiebt, um zu einer früheren abendlichen Stunde einzuschlafen.

Mit dem Elektroenzephalogramm (EEG) gemessene Hirnströme, die in einem Frequenzbereich von 0,5 bis vier Hertz liegen und vor allem in den Non-REM-Schlafstadien vorherrschen.

Demenz 
Verlust der Leistungsfähigkeit des Gehirns durch degenerative Prozesse. Die Demenz ist durch abnehmende Gedächtnisleistung, manchmal auch durch Veränderungen in der Persönlichkeitsstruktur gekennzeichnet. Die Symptome der Demenz sind nicht umkehrbar; nur bei einigen Demenz-Formen besteht ganz zu Anfang die Möglichkeit, die Krankheit aufzuhalten. Die bekannteste Demenz im Alter ist die Alzheimer-Demenz, die oft mit Schlafstörungen einhergeht. Doch auch bei vielen anderen Demenzerkrankungen kommt es zu einer Änderung im Schlaf-wach-Rhythmus der Betroffenen. Sie gehen oft früher ins Bett und stehen früher auf oder schlafen tagsüber viel und sind nachts wach, was insbesondere den Pflegenden große Probleme bereiten kann.

Dendrin
Eiweiß, das im Großhirn von Säugetieren hergestellt wird und dessen genaue Funktion noch nicht ganz klar ist. Es wurde in Rattenhirnen gefunden, nachdem diese über einen gewissen Zeitraum am Schlafen gehindert wurden.

Zustand, der durch Niedergeschlagenheit oder Gefühlsleere gekennzeichnet ist und über einen gewissen Zeitraum anhält bzw. in Abständen auftritt. Zu den Symptomen einer Depression gehören u.a. Antriebslosigkeit, in der Regel niedergedrückte Stimmung bzw. Gefühllosigkeit sowie Schlafstörungen. Die meisten Betroffenen wachen früh morgens, fühlen sich zu diesem Zeitpunkt schlechter als im gesamten Tagesverlauf und können nicht wieder einschlafen. Allerdings bleiben trotz dieser Schlafprobleme viele depressive Personen längere Zeit im Bett, ganz einfach weil ihnen der Antrieb zum Aufstehen fehlt. Zu den weiteren Symptomen zählen zunehmende Gereiztheit, Schuldgefühle, eine Verlangsamung des Denkens sowie ein Mangel an Konzentrationsfähigkeit. Auch Appetitlosigkeit, gepaart mit Gewichtsabnahme oder aber eine Gewichtszunahme können mit einer Depression einhergehen.
Es gibt verschiedene Formen der Depression: Bei der endogenen Depression ist keine Ursache zu finden, die neurotische Depression ist oft Folge einer oft bereits in der Kindheit oder frühen Jugend bestehenden Fehlentwicklung, sie kann aber auch nach länger andauernden belasten Ereignissen auftreten. Die reaktive Depression oder, wie sie heute meist genannt wird, depressive Reaktion beginnt nach einem nicht lange zurückliegenden belastenden Erlebnis, das nicht einfach verarbeitet werden konnte. Daneben gibt es noch die somatisierte bzw. larvierte oder maskierte Depression, die sich vor allem in körperlichen Symptomen wie Rücken- oder Kopfschmerzen und oft auch Schlafstörungen äußert. Bei der organischen Depression ist der Auslöser körperlicher Art; sie kann z.B. durch Schilddrüsenfehlfunktionen hervorgerufen werden. Die postpartale oder postnatale Depression kann nach der Geburt eines Kindes auftreten und die Mütter schwer belasten. Daneben gibt es noch die so genannte Winterdepression, die meist auf Lichtmangel zurückzuführen ist, sowie die pharmakogene Depression, die durch die Einnahme von Medikamenten hervorgerufen wird.


Bei Depressionen ist das Zusammenspiel verschiedener Neurotransmitter im Gehirn gestört. Man vermutet, dass viele Depressionen ihre Ursache in einer genetischen Veranlagung haben. Die Behandlung von Depressionen besteht in der Regel in der Gabe von Medikamenten, den so genannten Antidepressiva, sowie oft auch in einer begleitenden Psychotherapie. Die Winterdepression wird meistens mit einer intensiven Lichttherapie behandelt.

Desorientiertheit 
Oft bei Bewusstseinsstörungen auftretender Zustand, der sich dadurch auszeichnet, dass die betroffene Person z.B. keine richtige Auskunft darüber geben kann, wo sie sich gerade befindet, wer sie ist, was sie macht oder in welcher Zeit sie lebt. Eine leichte Desorientiertheit kann kurzzeitig aber auch nach dem Erwachen auftreten, wenn es noch nicht gleich gelingt, zwischen Traum und Wirklichkeit zu unterscheiden.

DGSM 
Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin; interdisziplinäre wissenschaftliche Vereinigung, die sich mit der Erforschung des Schlafes und seiner Störungen sowie der klinischen Diagnostik und Therapie von Schlaf-Wach-Störungen beschäftigt.

Dopamin 
Zu den Katecholaminen gehörendes biogenes Amin (Amine, biogene), das als Neurotransmitter eine wichtige Funktion im Hirnstoffwechsel einnimmt, aber auch für die Steuerung anderer körperlicher Systeme zuständig ist, z.B. ist es an der Durchblutung der inneren Organe sowie der Steuerung der Motorik beteiligt. Im REM-Schlaf ist es kaum aktiv, was man u.a. daran feststellen kann, dass Körperbewegungen während dieses Schlafstadiums kaum vorkommen. Medikamente, die die Dopaminwirkung ausschalten, die so genannten Dopamin-Antagonisten, werden mit Erfolg beim nächtlich auftretenden Restless-Legs-Syndrom eingesetzt.

Durchschlafstörungen Schlafstörungen

Dyskinesien 
Störung im Bewegungsablauf, die nicht willentlich herbeigeführt wurde bzw. nicht willentlich beendet werden kann. Meist handelt es sich um eine plötzliche Anspannung der Muskeln, die z.B. die Gliedmaßen, aber auch die Mimik betreffen kann. Nach der Einnahme bestimmter medizinischer Wirkstoffe, insbesondere von Substanzen, die an den Dopamin-Rezeptoren wirken (Neuroleptika) kann es in Einzelfällen zu solchen Dyskinesien kommen. Zudem sind sie charakteristisch für bestimmte Krankheiten, z.B. das Tourette-Syndrom.

Dyspnoe 
Subjektiv empfundene Erschwerung der Atmung, oft als regelrechte Atemnot empfunden. Charakteristisch ist das Auftreten der Dyspnoe im Zustand der Ruhe oder unter leichter Belastung. Die Dyspnoe kann Symptom für eine Krankheit, z.B. Asthma bronchiale oder Herzinsuffizienz, sein, sie kann aber auch Auftreten, ohne dass eine Ursache vorliegt. Bei der Schlaf-Apnoe ist die Einatmung behindert und erschwert. Sie wird jedoch nicht als Dyspnoe empfunden, da der Betroffene die Atemaussetzer nicht mitbekommt.  

Dyssomnie 
Oberbegriff für alle Schlafstörungen, die als Ein- oder Durchschlafstörungen gelten oder ihre Ursache in übermäßiger Schläfrigkeit haben.
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Ecstasy 
Illegales Rauschmittel, das zu den Amphetaminen gezählt wird, eine aufputschende Wirkung besitzt und Schlafstörungen nach sich ziehen kann. Ecstasy besitzt ein hohes Suchtpotenzial. Seine Einnahme kann zu bleibenden Nervenschäden sowie Blutgerinnungsschäden führen, die den Tod nach sich ziehen können.

EDG 
Elektrodermographie; Aufzeichnung des elektrischen Hautwiderstands in einem Elektrodermatogramm, der mit Schlafbeginn stark ansteigt und in den Non-REM-Schlafphasen seinen Höhepunkt hat. Im REM-Schlaf nimmt der Hautwiderstand ab.

EEG 
Elektroenzephalographie; Messung und Aufzeichnung der elektrischen Hirnströme in Form von Kurven in einem Bild, dem Elektroenzephalogramm. Zur Durchführung der EEG werden am Kopf kleine Elektroden in einer bestimmten Position befestigt, die die Hirnströme ableiten und sichtbar machen.
Das Elektroenzephalogramm eines Gesunden zeigt ein charakteristisches Bild mit verschiedenen Wellen. Bei geschlossenen Augen sind vor allem Alpha-Wellen zu erkennen, Beta-Wellen sind Kennzeichen für eine stärkere Hirnaktivität und offene Augen. Während des Schlafs sind Delta-Wellen und Theta-Wellen vorherrschend, die im wachen Zustand auch charakteristisch für bestimmte Krankheiten sind.

Einnässen Bettnässen

Einschlafdauer 
Einschlaflatenz; Zeit zwischen dem Hinlegen zum Schlafen und dem eigentlichen Einschlafen. Das Einschlafen wird von der Schlafmedizin z.B. durch das Auftreten für den Schlaf charakteristischer Hirnströme im EEG diagnostiziert.

Maßnahmen nichtmedizinischer Art, die das Einschlafen erleichtern sollen. Dazu gehören z.B. immer gleiche Einschlafrituale, entspannende Bäder, der Genuss den Schlaf fördernder Getränke (z.B. heiße Milch mit Honig, bestimmte Kräutertees), eine gewisse Ruhephase vor dem Schlafengehen (z.B. das Lesen von nicht aufwühlenden Büchern), Entspannungstechniken oder den Tag vor dem inneren Auge noch einmal Revue passieren zu lassen.

Arzneiwirkstoffe, die ausschließlich zum Einschlafen gedacht sind und nur kurze Zeit wirken. Schlafmittel

Immer gleicher Ablauf zur Beendigung des Tages und zum Einschlafen. Einschlafrituale sind insbesondere für Säuglinge sowie Kinder im Vorschul- und Grundschulalter von großer Bedeutung, denn sie geben Sicherheit und sorgen damit für ein entspanntes Gefühl, das für das Einschlafen sehr wichtig ist. Zu den Einschlafritualen für Kinder zählen z.B. das Im-Arm-Halten, das Aufziehen einer Spieluhr, das Erzählen einer Geschichte oder das Vorlesen eines Buchs sowie der Gute-Nacht-Kuss.
Auch Erwachsene können immer gleiche Einschlafrituale die nötige Ruhe und Sicherheit geben, die zum Einschlafen notwendig ist. Zu den Einschlafritualen für Erwachsene zählen z.B. das Lesen einiger Buchseiten im Bett oder das Trinken eines bestimmten Getränks vor dem Schlafengehen.

Einschlafstörungen 
Über eine gewisse Zeit anhaltende Schwierigkeiten, in den Schlaf zu finden. Charakteristisch für Einschlafstörungen ist zudem, dass die betroffene Person eigentlich müde ist und schlafen möchte, das Einschlafen aber nicht oder nur nach längerer Zeit gelingen will. Einschlafhilfen sowie Einschlafrituale können bei dieser Form der Schlafstörung hilfreich sein, genauso der Stressabbau durch Sport oder Entspannungsmethoden. Denn oft sind es seelische Belastungen, die die Patienten vom Einschlafen abhalten. Einschlafen gelingt in der Regel jedoch nur in einem Zustand angenehmer Entspanntheit. Notfalls können auch Einschlafmittel, die über einen kurzen Zeitraum genommen werden, kurzfristig Abhilfe schaffen. Halten die Einschlafstörungen trotz Einschlafhilfen und der Ausschaltung belastender Faktoren oder Tagesabläufe über einen längeren Zeitraum an, sollte der Arzt aufgesucht werden.

EKG 
Elektrokardiographie Messung und Aufzeichnung der elektrischen Herzströme, die mit auf der Haut aufgebrachten Elektroden abgeleitet werden und vom Computer in ein Kurvenbild (Elektrokardiogramm) übertragen werden. In der Schlafmedizin ist die Durchführung der Elektrokardiographie zur Bestimmung der Herzfrequenz während des Schlafs sowie bei der Suche nach Ursachen von bestimmten Schlafstörungen erforderlich.

Elektrodermographie EDG

Elektroenzephalographie EEG

Elektrokardiographie EKG

Elektromyographie EMG 

Elektrookulographie EOG

Elektroschlaf 
Durch elektrische Impulse am Kopf hervorgerufener Schlaf. Dieses Verfahren wird kaum noch angewendet; es wurde zeitweilig zur Behandlung von Depressionen eingesetzt.

Elektrosmog 
Bezeichnung für elektrische und magnetische Felder sowie Funkwellen, die in der Natur so nicht vorkommen und vom Menschen erzeugt werden. Elektrosmog entsteht durch die Strahlung elektronischer Geräte, durch Mobiltelefone und Mobilfunkmasten sowie durch Mikrowellengeräte. Umstritten ist bislang, ob diese elektromagnetischen Felder den Zellen lebender Organismen, also auch dem Menschen schaden können.
Um eventuelle Schäden vorzubeugen, wird empfohlen, im Schlafzimmer die Anzahl elektrischer Geräte zu minimieren und vor allem auf das Telefon bzw. Handy neben dem Bett zu verzichten. Fernseher und Radio sollten ausgeschaltet werden und nicht im Standby-Betrieb laufen.

EMG 
Elektromyographie Verfahren zur Ableitung und Aufzeichnung der elektrischen Aktivität eines Muskels, das zur Diagnose der Ursache z.B. von Lähmungen sinnvoll ist. In der Schlafmedizin wird mit der Elektromyographie die Muskelspannung gemessen, die während mancher Schlafstadien höher als während anderer ist. Außerdem können mit ihrer Hilfe die Bewegungen im Schlaf aufgezeichnet werden.

Entspannung 
Lösen seelischer und körperlicher Spannungen. Personen, die entspannt sind, gelingt es leichter einzuschlafen, denn sie befinden sich in einem Zustand der psychischen und physischen Ruhe. Entspannung und Stressabbau kann man auf verschiedenen Wegen erreichen, z.B. mit Hilfe gezielter Entspannungstechniken wie Yoga, autogenes Training oder dem Verfahren der Muskelrelaxation, aber auch mit Hilfe von Sport, der dabei hilft, Belastungen aller Art zu bewältigen und die Stresshormone abzubauen.


Entzug 
Absetzen eines Stoffes, von dem eine Abhängigkeit besteht. Ein solcher Entzug kann mit heftigen Reaktionen des Körpers einhergehen: mit Schmerzen, starkem Verlangen nach der Substanz, von der der Betroffene abhängig war, oder sogar mit einem so genannten Delir oder Delirium, das mit Wahnvorstellungen einhergehen und unter Umständen sogar tödlich verlaufen kann.
Um die Gefahren eines Entzugs möglich gering zu halten, sollte dieser bei schweren Abhängigkeiten stets in einer Klinik stattfinden. Bei manchen Substanzen ist es sinnvoll, sie allmählich auszuschleichen anstatt sie abrupt abzusetzen, um zu schwere Folgen für Körper und Psyche zu vermeiden (Entwöhnung). Es gibt bei verschiedenen abhängig machenden Stoffen auch die Möglichkeit, diese zeitweise durch ein für den Körper harmloseres Mittel zu ersetzen (z.B. Methadon bei Heroinabhängigkeit), um die schlimmsten Entzugserscheinungen zu lindern.
Nahezu jeder Entzug kann Schlafstörungen zur Folge haben.

Enuresis nocturna Bettnässen

EOG 
Elektrookulographie; Aufzeichnung der Augenbewegungen mit Hilfe zweier Elektroden, die entweder auf beiden Seiten neben einem Auge oder ober- und unterhalb des Auges angebracht sind. Mit Hilfe der Elektrookulographie können die Augenbewegungen während des REM-Schlafs aufgezeichnet und dieses Schlafstadium und seine Länge während des Schlafs identifiziert werden.

Erektion 
Aufrichten von Penis und Klitoris. Eine Erektion erfolgt beim Menschen nicht nur durch sexuelle Stimulation, sondern auch unwillkürlich im Schlaf, normalerweise während des REM-Stadiums, also im Traumschlaf. Zu den Auslösern gehören vermutlich sexuelle Träume. Auch nächtliche Samenergüsse beim Mann (Pollutionen) sind völlig normal. Häufig besteht beim Mann kurz nach dem Erwachen noch eine Erektion. Das Auftreten von Erektionen während des Schlafs kann mit Hilfe einer speziellen Untersuchung, der Phallographie, festgestellt werden.

Erlebnisse, hypnagoge Hypnagoge Erlebnisse

Ermüdung 
Allmähliches Nachlassen der Leistungsfähigkeit, gepaart mit dem Gefühl, bald Schlaf zu brauchen. Eine Ermüdung tritt z.B. nach körperlicher oder geistiger Arbeit, nach anderen Anstrengungen, aber auch bei seelischer Belastung sowie Schlafmangel ein. Zu den Folgen der Ermüdung zählen u.a. nachlassende Konzentration, Probleme, Dinge im Gedächtnis zu behalten, zunehmende Gereiztheit sowie das gehäufte Auftreten von Fehlern bei durchzuführenden Arbeiten. Wer sehr stark ermüdet ist, sollte sich eine Ruhepause gönnen. Selbst wenn diese nur kurze Zeit andauert, kann sie doch dabei helfen, die Ermüdung zu überwinden. Sinnvoll ist bei Ermüdung selbstverständlich auch ein längerer Schlaf. Die Einnahme aufputschender Medikamente hingegen ist nicht zu empfehlen, da sie bei längerem Gebrauch schnell zur Abhängigkeit führen können.

Erregung 
Körperlicher und geistiger Zustand der Aufgeregtheit, in dem viele Körperfunktionen gesteigert sind, z.B. die Aufmerksamkeit. In diesem Zustand fällt es schwer einzuschlafen, denn meistens sind auch die Stresshormone, die u.a. dafür sorgen, dass man wach bleibt, sehr aktiv.

Geistiger und/oder körperlicher Zustand, der durch starke Beanspruchung hervorgerufen wird und meistens durch Erholung, Ruhe und/oder Schlaf behoben werden kann. Im Stadium der Erschöpfung ist ein Mensch kaum mehr leistungsfähig. Hält die psychische Erschöpfung über einen längeren Zeitraum an und bessert sich auch nicht durch Schlaf, spricht man oft von einem Burn-out-Syndrom, das medikamentös und/oder mit Hilfe einer Psychotherapie behandelt werden kann.

Erstickungsgefühle 
Atemnot; manche Menschen erwachen aus dem Schlaf und haben das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen. Unter Umständen liegt diesem Gefühl eine Schlaf-Apnoe zugrunde, bei der es im Schlaf zu länger andauernden Atemaussetzern kommen kann.

Erwachen 
Übergang vom Schlaf in den Wachzustand; im Elektroenzephalogramm feststellbar durch die Veränderung der aufgezeichneten Wellen – es kommen vermehrt Alpha- und Beta-Wellen vor.
Eine ganze Reihe von Menschen erwacht nachts häufiger zu ähnlichen Zeiten, zunächst oft ausgelöst durch einen immer wiederkehrenden Außenreiz, z.B. das Schreien des eigenen Babys. Dieses Erwachen kann sich nach einiger Zeit verselbständigen und selbst dann weiter auftreten, wenn der Außenreiz nicht länger existiert. Ist es für die Betroffenen nicht belastend, weil sie gleich wieder einschlafen, stellt diese Durchschlafstörung keinen Grund zur Behandlung dar. Können die Betroffenen jedoch nicht gleich wieder einschlafen, liegen womöglich geraume Zeit wach und empfinden die Situation als sehr belastend, weil sie morgens nicht mehr ausgeruht sind, kann eine medizinische Therapie sinnvoll sein.

Erythroprosopalgie Cluster-Kopfschmerz

Essen in der Nacht
Manche Menschen wachen nachts regelmäßig mit großem Hunger auf und sehen sich geradezu dazu gezwungen, nachts etwas zu essen. Anschließend haben manche Probleme wieder einzuschlafen. Wird der nächtliche Hunger als störend empfunden, z.B. weil die Schlafunterbrechungen dazu führen, dass man sich morgens nie richtig ausgeschlafen fühlt, handelt es sich um eine Durchschlafstörung. Hilfreich ist es für die Betroffenen oft, kurz vor dem Zubettgehen noch eine kleine Mahlzeit einzunehmen.

Eule 
Abendtyp, Nachtmensch, Morgenschläfer; Mensch, der Probleme hat, morgens früh aufzustehen, und während der Nachtstunden am aktivsten ist. Eine Eule kann z.B. am besten nachts arbeiten, hat Schwierigkeiten, früh ins Bett zu gehen und ist morgens nicht leistungsfähig, was ihr zu Unrecht oft als Faulheit ausgelegt wird. Der Grund für diesem dem üblichen Leben entgegen stehenden Rhythmus liegt darin, dass die innere Uhr dieser Menschen schlichtweg anders „läuft“. Der 24-Stunden-Rhythmus wird zwar beibehalten, nur unterscheiden sich die aktiven und inaktiven Phasen von denen der meisten Menschen. Eulen sind genauso leistungsfähig, allerdings zu anderen Zeiten.
In einigen Ländern können Menschen mit diesem biologischen Rhythmus zu späteren Zeiten mit der Arbeit beginnen als Frühaufsteher, die so genannten Lerchen.