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Die uneingeschränkte Fähigkeit, ein Fahrzeug zu führen. Die Fahrtüchtigkeit ist eingeschränkt, wenn eine Person aufgrund ihres körperlichen oder geistigen Zustands nicht mehr in der Lage ist, ein Auto oder ein anderes Fahrzeug zu steuern, ohne andere Verkehrsteilnehmer stark zu beeinträchtigen oder gar zu gefährden. Insbesondere nach dem Konsum von Rauschmitteln (z.B. Alkohol, illegale Drogen) oder starker Müdigkeit, die z.B. auch durch Medikamente hervorgerufen werden kann, ist die Fahrtüchtigkeit oft gravierend eingeschränkt. Menschen, die unter einer Schlaf-Apnoe leiden, sind tagsüber häufig so müde, dass sie unwillkürlich in einen von ihnen kaum bemerkten Sekundenschlaf fallen. Deshalb müssen sich vor allem Berufskraftfahrer, von denen bekannt ist, dass sie unter einer Atemstörung während des Schlafs leiden, einem Test unterziehen, der ermittelt, ob sie uneingeschränkt fahrtüchtig sind oder die Fahrtüchtigkeit durch ihre Krankheit eingeschränkt ist. Trifft Zweites zu, wird ihnen die Fahrerlaubnis entzogen.

Fatal familial insomnia Letale familiäre Insomnie 

(engl.; chronic fatigue syndrom; CFS) chronisches Erschöpfungssyndrom; über einen längeren Zeitraum anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung, die sich u.a. durch abnehmende Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, Reizbarkeit, Gedächtnisstörungen, aber auch Kopf- und Halsweh bemerkbar macht. Zu den Charakteristika des chronischen Fatigue-Syndroms, dass die Beschwerden auch nach längerem Schlaf nicht verschwinden und die Tagesaktivität um wenigstens 50% verringert ist. In der Regel gehen mit dem CFS auch Schlafstörungen, manchmal auch eine Störung des Schlaf-wach-Rhythmus einher. Eine körperliche Ursache für die Erkrankung kann nicht gefunden, eine psychische Erkrankung nicht festgestellt werden. Die CFS wird in der Regel erst diagnostiziert, wenn die Beschwerden wenigstens sechs Monate anhalten. Es handelt sich bei ihr nicht um eine Störung im psychiatrischen Sinn.
Die genaue Ursache des CFS ist bislang noch nicht bekannt. Man vermutet jedoch eine Beeinträchtigung des körpereigenen Abwehrsystems, die durch eine Störung des Zusammenspiels von Nerven-, Hormon- und Immunsystem hervorgerufen wird. Diese wiederum könnte, so vermutet man, als Folge einer Infektionskrankheit auftreten.
Da die Ursache des CFS noch im Unklaren liegt, gibt es bisher auch noch keine Therapie, mit der sich die Krankheit rasch heilen ließe. Stattdessen werden die Symptome behandelt, sowohl mit Medikamenten als auch mit Psychotherapie und naturheilkundlichen Behandlungsmethoden.






Fibromyalgie 
Fibrositis-Syndrom; Erkrankungsbild, bei dem sowohl Muskel- und Gelenkschmerzen als auch Schlafstörungen, chronische Müdigkeit und Erschöpfung sowie Herzrhythmusstörungen, erhöhte Druckempfindlichkeit von zahlreichen Bereichen des Körpers und viele andere körperliche Probleme auftreten können. Dem erstmaligen Auftreten der Symptome geht in vielen Fällen eine grippeähnliche Erkrankung voraus.
Die Krankheit nimmt einen schleichenden Verlauf: Bestehen anfangs in der Regel zunächst nur leichte Schmerzen in den Gliedmaßen, kann es nach einer längeren Erkrankungsdauer zu starken Schmerzattacken kommen. Bei der ärztlichen Untersuchung kann an Muskeln und Gelenken dafür jedoch im Allgemeinen keine Ursache gefunden werden. Da die Schmerzen oft nachts auftreten, ist der Schlaf gestört. Die Patienten leiden unter Tagesmüdigkeit und Konzentrationsstörungen.
Die Ursachen für die Fibromyalgie sind bislang noch unbekannt. Vermutet wird eine erbliche Veranlagung sowie eine Störung des Immunsystems. Um eine psychische Störung handelt es sich bei der Fibromyalgie, so weit bisher bekannt, nicht, allerdings können seelische Belastung zu Schmerzschüben führen.
Da die Ursachen der Krankheit nicht bekannt sind, gibt es auch keine Therapie, die die Fibromyalgie sicher heilt. Die Symptome werden mit Hilfe von Schmerzmitteln, Psychotherapie, Entspannungstechniken, Naturheilverfahren sowie Physiotherapie gelindert. Auch die Schlafstörungen gehen zurück, wenn die Schmerzen nachlassen.

Floppy-infant-Syndrom 
(engl.; Schlaffes-Kind-Syndrom); verringerte Muskelspannung, Atemprobleme und Überstreckbarkeit der Gelenke beim Neugeborenen. Diese Symptome bilden sich in aller Regel nach einiger Zeit zurück. Sie können u.a. dadurch hervorgerufen werden, wenn die Mütter vor der Geburt Schlafmittel vom Benzodiazepin-Typ oder barbiturathaltige Medikamente genommen hat.

Fettsucht Adipositas

Frühes Erwachen
(engl.: early morning insomnia; frühmorgendliche Schlafstörung); Aufwachen in den frühen Morgenstunden, oft lange bevor der Wecker klingelt. Die Ursache kann eine Störung des Schlaf-wach-Rhythmus sein, z.B. kann ein so genanntes Schlafphasen-Syndrom vorliegen, bei dem die Hauptschlafenszeit in den früheren Abend- bzw. Nachtstunden liegt. In diesem Fall sind die Betroffenen bereits früh am Abend sehr müde und gehen dementsprechend früh ins Bett. Im Alter und bei Demenzerkrankungen kommt das frühe Erwachen ebenfalls häufig vor. Zu den Gründen zählen ebenfalls zu frühe Schlafenszeiten, aber auch vermehrtes Schlafen am Tage. Frühes Erwachen zählt zudem zu den Symptomen von Depressionen.
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GABA 
Gamma-Aminobuttersäure; im menschlichen Körper biogenes Amin der L-Glutaminsäure, das als Neurotransmitter im zentralen Nervensystem eine hemmende Wirkung entfaltet. Damit trägt diese Substanz dazu bei, den Organismus zu beruhigen und zu entspannen und den Schlaf vorzubereiten. Tranquilizer vom Benzodiazepin-Typ docken im zentralen Nervensystem auch an Rezeptoren an, die zum GABA-Komplex gehören und sorgen auf diese Weise dafür, dass die Wirkung dieses Amins noch verstärkt wird.

Gähnen 
Bei meist stark geöffnetem Mund erfolgendes, heftiges Einatmen, das reflexartig und oft als Folge von Außenreizen (z.B. das Gähnen anderer) abläuft und als Zeichen für Müdigkeit oder Langeweile gedeutet wird. Bereits Feten im Mutterleib sind ab der 11. Schwangerschaftswoche in der Lage zu gähnen. Sie entfernen mit Hilfe dieses Reflexes Sekrete aus der Lunge. Ein einzelnes Gähnen dauert im Schnitt sechs Sekunden und trägt zu einer Beschleunigung des Herzschlags bei, was wiederum dafür sorgt, dass die Körperzellen aufgrund der stärkeren Pumpleistung des Herzens stärker mit sauerstoffreichem Blut versorgt werden.
Wodurch genau der Gähnreiz ausgelöst wird, ist bislang noch nicht vollständig bekannt. Vermutet wird jedoch, dass ein Zusammenspiel verschiedener Neurotransmitter, u.a. Dopamin, Serotonin und Oxytocin, daran beteiligt ist. Auch der Nutzen des Gähnens ist noch nicht identifiziert. Angenommen wird, dass es in früheren Zeiten zur Synchronisation von Zeitabläufen in sozialen Verbänden diente, dass z.B. es Mitgliedern einer Sippe als Signal diente, ins Bett zu gehen. Dafür spräche u.a. auch die Tatsache, dass Gähnen ansteckend wirkt. Studien haben ergeben, dass in einer Gruppe, in der eine Person mit dem Gähnen beginnt, sich nach fünf Minuten jeder Zweite vom Gähnen hat anstecken lassen. Auch Tiere besitzen übrigens die Fähigkeit zu gähnen.

Gamma-Aminobuttersäure GABA

Gedächtnis 
Aufnahme und Speicherung von Informationen mit Hilfe des zentralen Nervensystems. Charakteristisch für das Gedächtnis ist auch die Möglichkeit, die gespeicherten Informationen wieder abrufen zu können. Vom Gedächtnis spricht man übrigens nur bei lebenden Organismen, nicht bei Maschinen.







Schlaf besitzt Studien zufolge eine positive Wirkung auf Gedächtnisleistungen. Welcher Art diese ist und warum der Schlaf wichtig für Gedächtnisleistungen ist, ist bislang noch nicht abschließend geklärt. Vermutet wird, dass Erlerntes durch den Schlaf gefestigt wird. Die wichtige Beziehung zwischen Schlaf und Gedächtnis wird auch dadurch klar, dass es nach einiger Zeit des Schlafentzugs zu Gedächtnisstörungen bzw. zur starken Verminderung der Gedächtnisleistung kommt. Studien haben zudem ergeben, dass nach intensiven Lernprozessen der Anteil des REM-Schlafs am Gesamtschlaf zunimmt. Der Grund hierfür ist bislang ebenfalls noch unklar.

Genussmittel 
Stoffe, die ein Mensch aufnimmt, um sich Genuss zu verschaffen. Sie sind für das Überleben des Organismus nicht notwendig, können ihm sogar Schaden zufügen, sind aber – im Gegensatz zu den Rauschmitteln – frei verkäuflich. Zu den Genussmitteln zählen Alkohol und Tabak, aber auch Tee und Kaffee. Die meisten Genussmittel können Schlafstörungen hervorrufen, werden sie im Übermaß konsumiert. Kaffee und Tee enthalten beispielsweise Koffein, das eine aufputschende Wirkung besitzt.

Gesamtschlafzeit 
Zeitspanne vom Einschlafen bis zum endgültigen Erwachen und Aufstehen. Nicht mitgerechnet werden dabei Schlafunterbrechungen.

Gewöhnung 
Prozess, bei dem eine Person sich mit einer Sache vertraut macht. In der Medizin bezeichnet die Gewöhnung an ein Medikament entweder das allmähliche Nachlassen von dessen Wirksamkeit oder aber die allmähliche Abhängigkeit einer Person von einem bestimmten Präparat oder einem Rauschmittel. So kann beispielsweise eine Schlafmittel-Abhängigkeit entstehen. In diesem Fall ist es wichtig, das Präparat nach ärztlicher Anweisung langsam auszuschleichen, damit es nicht zu Entzugserscheinungen (z.B. massiven Schlafstörungen) kommt.

Glukokortikoide 
Auch Glucocorticoide; Hormone der Nebennierenrinde, zu denen u.a. Kortisol (Cortisol) und Kortikosteron (Corticosteron) zählen. Beim Kortisol handelt es sich um ein Stresshormon, das u.a. in belastenden Situationen ausgeschüttet wird und eine die Aufmerksamkeit steigernde Wirkung besitzt. Die vermehrte Ausschüttung von Glukokortikoiden hat eine schlafhemmende Wirkung.

Gravidität Schwangerschaft

Growth hormone Wachstumshormon
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Halbschlaf 
Stadium zwischen Wachen und Einschlafen. Das Bewusstsein beginnt im Halbschlaf allmählich „wegzudämmern“, allerdings führen äußere Reize leicht dazu, dass die Person, die sich im Halbschlaf befindet, schnell wieder erwacht.

Sinneswahrnehmung, ohne dass ein entsprechender Reiz vorliegt, z.B. das Sehen von Dingen oder das Hören von Tönen, die so nicht zu sehen oder zu hören sind. Halluzinationen können auch den Geschmacks-, den Geruchs- oder den Tastsinn betreffen. Die Personen, die eine Halluzination haben, nehmen diese als real wahr. Halluzinationen können u.a. nach dem Gebrauch von Halluzinogenen auftreten, aber auch nach lang anhaltendem Schlafentzug oder bei verschiedenen Erkrankungen (z.B. Psychosen).

Halluzinogene 
Substanzen, die bei Einnahme die Wahrnehmung verändern. So können sie z.B. dazu führen, dass Bilder gesehen oder Töne gehört werden, die so gar nicht vorhanden sind. Die Gedächtnisleistung beeinflussen sie jedoch nur in geringem Maße. Zu den Halluzinogenen zählen u.a. LSD und Kokain.

Hang-over 
In der Schlafmedizin morgendliche Restwirkung von abends eingenommenen Schlafmitteln, die sich u.a. in verzögerten Reaktionen und anhaltender Müdigkeit bemerkbar macht.

Hauptschlafperiode 
Am längsten dauernde Schlafphase innerhalb von 24 Stunden. In der Regel ist der Nachtschlaf die Hauptschlafperiode; bei Schichtarbeitern oder bei Störungen des Schlaf-wach-Rhythmus kann die Hauptschlafperiode jedoch auch tagsüber stattfinden.

Hausstaubmilbe 
Winziges Spinnentier, das sich von abgestorbenen Hautschuppen des Menschen ernährt und bevorzugt in Betten und Teppichen lebt. Der Kot der Hausstaubmilbe ist mittlerweile nach Pollen zweithäufigster Auslöser von allergischen Reaktionen beim Menschen (z.B. von Heuschnupfen und Hautirritationen). Die meisten Hausstaubmilben in einem Haushalt finden sich in den Kopfkissen des Bettes.
Selbst bei peinlichster Hygiene finden sich in Wohnungen und Betten Hausstaubmilben. Um die Belastung mit dem Kot so gering wie möglich zu halten, sollten Bettdecken und Kissen regelmäßig gewaschen werden, am besten bei 90 °C. Das Schlafzimmer sollte zudem ausreichend gelüftet werden, um möglichst viel Kot, der sich als feiner Staub absetzt, nach draußen zu transportieren. Der Fußboden im Schlafzimmer sollte feucht gewischt bzw. häufig gesaugt werden, Oberflächen, die feucht abgewischt werden können, sollten regelmäßig auf diese Weise gereinigt und vom Staub befreit werden.

Heavy snorer’s disease
(engl.; starke Schnarcherkrankheit); Stadieneinteilung des durch eine Verengung der Atemwege hervorgerufenen (obstruktiven) Schnarchens, wobei der Schnarcher im Stadium 0 nur heftig schnarcht und in Stadium I infolge längerer Atemaussetzer des nachts Weckreaktionen des Körpers erfolgen und der Schnarcher tagsüber aufgrund dessen müde ist. In Stadium II schnarcht der Schläfer kontinuierlich während der gesamten Schlafdauer, die Tagesmüdigkeit tritt sehr deutlich zutage. In Stadium III schließlich kommt es zu Herzproblemen, meist zu einer Herzschwäche.

Heilschlafbehandlung
Längerer Schlaf, der durch Schlafmittel ausgelöst wird und zur Therapie von Krankheiten dienen soll. Diese Maßnahme wird heute kaum mehr durchgeführt, da sie die einer Krankheit zugrunde liegenden Probleme im Allgemeinen nicht löst.

Herzinsuffizienz 
Herzschwäche; Unfähigkeit des Herzens, ausreichend sauerstoffreiches Blut zu den Körperzellen zu pumpen bzw. sauerstoffarmes Blut aufzunehmen. Zu den Ursachen gehören u.a. Bluthochdruck, der z.B. durch eine schwere Schlaf-Apnoe hervorgerufen werden kann, die koronare Herzkrankheit sowie Herzrhythmusstörungen. Wichtig ist es, wenn möglich, die Ursache für die Herzinsuffizienz zu beseitigen, z.B. eine Schlaf-Apnoe adäquat zu behandeln. Eine bereits vorliegende Herzschwäche ist jedoch nicht rückgängig zu machen, sie kann höchstens symptomatisch weiterbehandelt werden und man kann darauf achten, dass sie sich nicht verschlimmert, denn schließlich kann sie zum Tod führen.
Zu den oft eingeleiteten therapeutischen Maßnahmen gehören u.a. die Gabe von entwässernden Medikamenten, den so genannten Diuretika und Präparate, die das Herz stärken wie Digitalis. Auch der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten sowie, falls nötig, eine Gewichtsreduktion sind empfehlenswert.

Herzrhythmusstörung 
Oberbegriff für alle Störungen der Herzfrequenz, unabhängig davon, ob es sich dabei um eine Verlangsamung (Bradykardie), eine Beschleunigung (Tachykardie) oder Unregelmäßigkeiten (Arrhythmie) des Herzschlags handelt.
Bei der Schlaf-Apnoe kommt es während der nächtlichen Atemaussetzer oft zu einer starken Bradykardie, die dazu führen kann, dass der Körper nicht mehr ausreichend mit sauerstoffreichem Blut versorgt wird. Erfolgt daraufhin eine Weckreaktion des Körpers, beschleunigt sich der Herzschlag urplötzlich; eine Tachykardie kann die Folge sein, genauso aber Arrhythmien des Herzschlags. Stellt der Arzt bei der Durchführung eines Langzeit-Elektrokardiogramms (EKG), das über einen Zeitraum von wenigstens 24 Stunden die Herzfrequenz aufzeichnet, nächtliche Herzrhythmusstörungen fest, liegt eine Schlaf-Apnoe als Ursache nahe.

Hirnerkrankungen 
Man unterscheidet u.a. zwischen degenerativen (durch lang anhaltende Schädigungen hervorgerufen) und vaskulären Erkrankungen des Gehirns, deren Ursache in Veränderungen der das Hirn versorgenden Blutgefäße liegt. Infolge der degenerativen Hirnerkrankungen kommt es häufig zu Veränderungen der Schlafarchitektur, so kann z.B. bei einigen Krankheiten der REM-Schlaf völlig entfallen, bei anderen verkürzt er sich. Auch die Tiefschlafphasen können sich verringern. Bei den vaskulären Hirnerkrankungen wie Schlaganfall sind häufig Schlafstörungen die Folge. Im Übrigen erhöht eine Schlaf-Apnoe das Risiko für einen Schlaganfall oder überhaupt Durchblutungsstörungen des Gehirns.

Hirntumoren 
Eine Geschwulst im Bereich des Gehirns, die gut- oder bösartig sein kann. Jeder Hirntumor kann zu Schlafstörungen führen, z.B. sind Störungen der Schlafarchitektur häufig.

Histamin 
Biogenes Amin, das u.a. als Neurotransmitter im zentralen Nervensystem wirkt, vor allem aber auch als Gewebshormon an Reaktionen des Immunsystems und damit auch an allergischen Reaktionen beteiligt ist. Nicht zuletzt ist Histamin für die Regulierung des Schlaf-wach-Rhythmus von Bedeutung.


Histamin-Kopfschmerz Cluster-Kopfschmerz

Höhenagrypnie 
Schlafstörungen, die durch den Aufenthalt in großen Höhen verursacht werden. Die Ursache liegt in der geringeren Sättigung der Luft mit Sauerstoff. Nach einiger Zeit gewöhnt sich der Körper jedoch an die geänderten äußeren Bedingungen, falls sie nicht allzu lebensfeindlich sind, womit sich auch die Schlafstörungen geben.

Hopfen 
Botanischer Name Humulus lupulus; zu den Hanfgewächsen zählende Pflanze. Hopfen gilt als beruhigend, entspannend und schlaffördernd und wird deshalb auch in pflanzlichen Beruhigungsmitteln gerne verwendet.

Hormone 
Botenstoffe, die Informationen zwischen Organen und Geweben übermitteln und somit körperliche Reaktionen auslösen. Verschiedene Hormone werden hauptsächlich während des Schlafs ausgeschüttet, so z.B. das Wachstumshormon, das zudem den REM-Schlaf fördert. Manche Hormone gelten als schlafmindern, z.B. die so genannten Stresshormone, andere haben eine Auswirkung auf die Schlafarchitektur. Das Schilddrüsenhormon Thyroxin beispielsweise sorgt für längere Tief-, und kürzere REM-Schlafphasen. Aus diesem Grund kann eine hormonelle Fehlfunktion auch Schlafstörungen hervorrufen.

Auch Wassertherapie; Oberbegriff für alle Heilanwendungen, bei denen Wasser die Hauptrolle spielt. Zu den hydrotherapeutischen Maßnahmen zählen u.a. Bäder, das Kneippsche Wassertreten, Wickel und Waschungen. Die Hydrotherapie macht sich zunutze, dass der Reiz von Wasser mit verschiedenen Temperaturen eine anregende Wirkung auf das körpereigene Abwehrsystem hat und es somit stärkt. Auf diese Weise sollen die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden und dazu beitragen, Krankheiten zu heilen oder vorzubeugen. Auch bei Schlafstörungen kann die Hydrotherapie helfen, z.B. können Entspannungsbäder vor dem Zubettgehen das Ein- und Durchschlafen fördern. Der Kreislauf von Personen, die morgens nur schlecht aus dem Bett kommen, kann durch kühle Waschungen oder Wassertreten angeregt werden.

Hypersomnie 
Schlafstörung, die sich durch übermäßige Tagesmüdigkeit oder plötzliches Einschlafen am Tage gekennzeichnet ist. Die Ursache liegt nicht darin, begründet, dass der Betroffene nachts zu wenig schläft. Eine Hypersomnie kann ein Indiz für eine Schlaf-Apnoe mit häufigen Atemaussetzern und nachfolgenden Weckreaktionen des Körpers sein. Sie wird in der Regel erst dann diagnostiziert, wenn sie über einen längeren Zeitraum besteht. Problematisch ist die Hypersomnie insbesondere deshalb, weil die Betroffenen ihrer beruflichen Tätigkeit nicht mehr ausreichend nachgehen können und auch sonst in ihrem Leben stark eingeschränkt sind, z.B. leidet die Fahrtüchtigkeit verständlicherweise stark unter dieser Störung.

Hypertonie Bluthochdruck

Hyperthyreose 
Schilddrüsenüberfunktion, die sich u.a. durch Unruhe, manchmal auch mit Schlafstörungen äußern kann.

Fortsetzung von Wachtraumerlebnissen, bei denen man kurzzeitig in ein sehr flaches Schlafstadium (Non-REM-I-Stadium) fällt und die oft mit einem Schrecken enden, der zu einem sofortigen Ende des hypnagogen Erlebnisses und somit zum Erwachen führt.

Hypnogen 
Den Schlaf erzeugend.

Hypnophobie 
Angststörung, bei der die Betroffenen sich vor dem Schlaf fürchten und ihn zu vermeiden suchen. Zu den Gründen für die Angst, die die Betroffenen immer wieder angeben, gehört die Tatsache, im Schlaf anderen oder einer nicht greifbaren Bedrohung ausgeliefert zu sein, weil sie während dieser Zeit keine bewusste Wahrnehmung besitzen.

Hypnopomp 
Zustand zwischen dem Schlafen und dem Wachen, also ein kurzzeitiger Zustand, der mit dem Erwachen einsetzt.

Hypnos 
Name des griechischen Gottes des Schlafs, dessen Bruder der Gott des Todes, Thanatos, ist. Nicht umsonst spricht man hin und wieder davon, dass der Schlaf der Bruder des Todes sei. In bildlichen Darstellungen wird Hypnos mit Schmetterlingsflügeln an der Schläfe gezeigt.

Hypnose 
Zustand, in dem die Betroffenen zutiefst entspannt sind und ihr Bewusstsein zeitweise stark eingeengt ist. Die Aufmerksamkeit der Personen, die sich in einer durch Hypnose hervorgerufenen Trance befinden, ist auf einen bestimmten Punkt fokussiert; während der Trance zeigen sich auf dem EEG hauptsächlich Alpha-Wellen. Während der Trance kann die Person, die sie mit hervorgerufen hat, der Hypnotiseur, dem Menschen, der sich in Trance befindet, zuvor abgesprochene Wahrnehmungen suggerieren, z.B. einen Ekel vor Zigaretten, um ihm bei der Raucherentwöhnung zu helfen. Auch gegen bestimmte körperliche Symptome wie Migräne kann man mit Hilfe der Hypnose versuchen vorzugehen. Zudem können in der Trance verdrängte und vergessene Erlebnisse wachgerufen werden.
Die Hypnose kann erwiesenermaßen bei Depressionen, Suchterkrankungen, aber auch bei Schlafstörungen hilfreich sein und andere Therapien unterstützen. Allerdings muss der Patient der Hypnose gegenüber positiv eingestellt sein.

Hypnotikum Schlafmittel

Hypopnoe 
Zustand, in dem das Atemzugvolumen um rd. ein Drittel und die Kohlendioxidabatmung um den gleichen Wert gegenüber einem vorher festgelegten Ausgangszustand verringert ist. Im Schlaf treten solche Phasen vor allem bei der Schlaf-Apnoe auf, die Atmung ist aufgrund von Verengungen im Hals-Rachen-Raum eingeschränkt, aber – im Gegensatz zu Apnoephasen – noch vorhanden.

Hyposomnie Schlafstörung, bei der die Betroffenen zwar nicht gut ein- oder durchschlafen können, aber immer noch eine gewisse, meist ausreichende Menge Schlaf bekommen.

Hypoxie 
Mangel an Sauerstoff im arteriellen, das heißt normalerweise sauerstoffreichen Blut bzw. in den Körperzellen. Im Rahmen einer Schlaf-Apnoe kann es nachts häufiger zu einer Hypoxie kommen, die in der Regel eine Weckreaktion hervorruft.