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Kapnographie
Messung des abgeatmeten
Kohlendioxids. Eine Kapnographie wird z.B. während
einer Narkose oder bei beatmeten Patienten
durchgeführt, um notfalls eingreifen zu
können, falls der Patient zu große Mengen
Kohlendioxid abatmet.
Oberbegriff für Substanzen,
die an bestimmte Rezeptoren des
Herz-Kreislaufsystems andocken und auf diese Weise eine
anregende Wirkung auf den Körper ausüben. Zu
den Katecholaminen gehören u.a. das Adrenalin, das
Noradrenalin und das Dopamin. Zu große Mengen von
Katecholaminen im Körper können am
Einschlafen hindern.
Kindstod, plötzlicher SIDS
Klima
Gesamtheit von
Wettereinflüssen, die auf den menschlichen
Körper eine Wirkung ausüben können. Eine
Veränderung der klimatischen Bedingungen, z.B. bei
Reisen, kann unter Umständen Schlafstörungen hervorrufen.
Klimakterium
Wechseljahre; Stadium im Leben
einer Frau, bei der die Eierstöcke allmählich
ihre Funktion einstellen und nach und nach weniger
Östrogen produzieren. Dieser Östrogenmangel
kann u.a. in einer Anpassungsphase zunächst zu
Beschwerden wie Depressionen
oder depressiven Verstimmungen, Hitzewallungen und Schlafstörungen führen. Diese Beschwerden
können u.a. durch eine Hormonersatztherapie
gelindert werden, deren Durchführung mit
Unterstützung des Gynäkologen jedoch genau
abgewogen werden sollte, da sie auch nicht zu
vernachlässigende Nebenwirkungen nach sich ziehen
kann.
Kneipp-Kur
Nach dem bayerischen Priester und
Naturheilkundler Sebastian Kneipp benanntes
Behandlungsverfahren, bei denen Wasserreize eine
wesentliche Rolle spielen Hydrotherapie).
Zu den während einer solchen Kur
durchgeführten Maßnahmen, die u.a. das Immunsystem stärken und eine positive Wirkung
auf verschiedene körperliche und seelische
Störungen (z.B. Schlafstörungen) haben sollen, zählen u.a. das
Wassertreten, Waschungen und Bäder.
Körperbewegungen
Während des Schlafs wechselt
jeder Mensch hin und wieder seine Lage, auch isolierte
Bewegungen der Gliedmaßen oder des Kopfes sind
möglich, ohne dass der Schlafende aufwacht. Diese
Bewegungen kommen vor allem während der
Non-REM-Schlafstadien vor, während des REM-Schlafs
bewegt sich der Körper kaum. Bei großer
innerer Unruhe, z.B. infolge von seelischen
Belastungen, kann es während des Schlafs zu
heftigeren Körperbewegungen kommen, die unter
Umständen sogar zum Erwachen führen. Bei
häufigem unruhigen Schlaf sollte der Arzt
aufgesucht werden, um die Ursache zu ergründen.
Körpertemperatur
Die Temperatur eines Lebewesens.
Beim Menschen liegt die Körpertemperatur in der
Regel zwischen 36 und 37 °C. Sie ist
tageszeitlichen Schwankungen unterworfen, so ist sie
beispielsweise in der Nacht niedriger als am Tag. Ihren
Tiefpunkt erreicht sie etwa gegen vier Uhr nachts.
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Zu den Purin-Alkaloiden
gehörende, anregend wirkende Substanz, die u.a. in
Kaffee, Tee, Colagetränken, in gewissem Maße
jedoch auch in Kakao vorkommt. In geringen Mengen sorgt
das Koffein für eine Erhöhung des Blutdrucks
und übt eine stimulierende Wirkung auf das
Großhirn aus. Es verzögert das Einschlafen
und hilft damit, länger wach zu bleiben oder wach
zu werden. Bei zu hoher Dosierung jedoch kann das
Koffein zu Unruhe und Nervosität führen. Die
tödliche Dosis Koffein für den Erwachsenen
liegt zwischen fünf und 30 Gramm, abhängig
vom Körpergewicht, allerdings müsste man
schon sehr viel Kaffee trinken, um diese Menge
aufzunehmen, denn eine Tasse enthält etwa 0,01
Gramm.
Personen, die unter Schlafstörungen leiden, sollten mit der Aufnahme von
Koffein vorsichtig sein, um diese nicht zu
verstärken. Abends sollten sie keine
koffeinhaltigen Getränke mehr zu sich nehmen.
Koma
Zustand tiefer Bewusstlosigkeit, aus dem der Betroffene sich auch durch starke
Reize nicht aufwecken lässt. Ein Koma kann unter
Umständen längere Zeit andauern. Unter einem
künstlichen Koma versteht man eine absichtlich
herbeigeführte Langzeitnarkose, z.B. mit dem Ziel,
den Körper eines Unfallpatienten zu schonen, indem
er ruhig gehalten wird.
Konzentrationsprobleme
Schwierigkeiten, sich voll und ganz
mit einer einzigen Sache über einen gewissen
Zeitraum zu beschäftigen. Diese Probleme
können z.B. bei zu vielen Außenreizen
auftreten, die zu Ablenkung führen, aber auch,
wenn man müde ist, fällt es schwer, sich zu
konzentrieren. Schlaf- und Beruhigungsmittel, aber auch
andere Medikamente können die Konzentration
ebenfalls beeinträchtigen.
Kopfweh
Schmerzen im Bereich des Kopfes,
die entweder einseitig auftreten bzw. nur die Front,
aber auch den ganzen Kopf betreffen können. Je
nach Ursache oder Lokalisierung des Kopfwehs spricht
man von Spannungskopfschmerzen oder Migräne. Neben
diesen Hauptformen gibt es noch eine Reihe anderer
Kopfschmerzen, z.B. den Arzneimittelkopfschmerz, der
durch das plötzliche Absetzen von Medikamenten
hervorgerufen wurde, oder den Cluster-Kopfschmerz. Kopfweh kann zu Problemen beim
Einschlafen führen, durch das Schlafen bessern
sich die Schmerzen jedoch in der Regel.
Migränepatienten suchen oft sogar gezielt den
Schlaf, da die Schmerzen durch ein Nickerchen manchmal
verschwinden können.
Personen, die weniger Schlaf
(maximal sieben Stunden) als der Durchschnitt der
Bevölkerung benötigen, um am folgenden Tag
fit und erholt zu sein.
Kurzzeitbehandlung
Therapie von geringer Zeitdauer
(maximal einige Wochen), mit dem Ziel eine Krankheit zu
heilen oder Symptome zu lindern. Schlafmittel
werden in der Regel nur kurzzeitig verordnet, um eine Abhängigkeit von ihnen und damit die Problematik eines Entzugs mit
all seinen unangenehmen Nebenwirkungen (bei
Schlafmitteln z.B. Schlafstörungen) zu verhindern.
Kurzzeitgedächtnis
Teil des Gedächtnisses, der
Informationen für maximal einige Minuten
speichert. Ins Kurzzeitgedächtnis gelangen in der
Regel die Dinge, die nur von kurzzeitigem Interesse
sind, z.B. Telefonnummern.
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