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I

Körpereigenes Abwehrsystem, das dafür zuständig ist, Krankheitserreger abzuwehren und abzutöten, fremde oder entartete Zellen im Körper zu erkennen und auszuschalten, also alles in allem den Körper vor schädigenden Einflüssen zu schützen. Zum Abwehrsystem gehören bestimmte Organe sowie verschiedene Zellen des Körpers, z.B. eine Reihe verschiedener weißer Blutkörperchen, Gewebe im Darm oder die Thymusdrüse.
Verschiedene Faktoren, darunter z.B. Stress, schwächen das Immunsystem, so dass es seine Funktionen nicht mehr vollständig wahrnehmen kann und Infektionen gehäuft auftreten. Auch nach einer überstanden Infektion muss sich das Immunsystem oft erst einmal erholen, so dass man nach einer Krankheit zunächst anfälliger ist. Ob Schlafmangel zu einer Schwächung der körpereigenen Abwehr führt, ist bislang noch nicht vollständig geklärt.
Es gibt auch Situationen, in denen das Immunsystem über das Ziel hinausschießt und eigentlich harmlose Stoffe als Krankheitserreger identifiziert und dagegen angeht. In diesen Fällen kommt es zu einer Allergie. Bei den so genannten Autoimmunkrankheiten wendet sich das Immunsystem gegen eigene Körperzellen, greift diese an und verursacht somit zum Teil massive Beschwerden.
Bei den meisten Infektionskrankheiten und auch bei zahlreichen anderen Erkrankungen besteht ein großes Schlafbedürfnis. Vermutet wird, dass Krankheitserreger bzw. von ihnen ausgeschiedene Substanzen, so genannte Endotoxine, eine Immunantwort des Körpers auslösen, die bei einer geringen Menge von im Körper befindlichen Endotoxinen zu einer Zunahme des Non-REM-Schlafs führt. Scheiden die Krankheitserreger jedoch eine große Menge Endotoxine aus, können Schlafstörungen und unruhiger Schlaf die Folge sein. Die gängige Meinung, dass Schlaf bei Infektionskrankheiten das Immunsystem stimuliert, konnte von der Medizin bislang nicht bestätigt werden.

Inemuri 
Japanisch für einen kurzen Schlaf, der in der Öffentlichkeit gehalten wird.


Indeterminierter Schlaf
Schlaf, der sich durch unreife Muster im Elektroenzephalogramm und im Elektrookulogramm sowie durch eine ungleichmäßige Atmung auszeichnet und bei Neugeborenen auftritt. Nach einigen Wochen, mit zunehmender Reifung des Gehirns, verschwinden diese Muster.

Infektionen Immunsystem

Inkubismus Albtraum

Innere Uhr
Auch Oszillator genannt; unter stets gleichen äußeren Bedingungen kann man bei Lebewesen sich wiederholende Rhythmen feststellen, die nur teilweise von der Außenwelt beeinflusst werden. So hat man beim Menschen, unabhängig von äußeren Zeitgebern z.B. einen etwa 25 Stunden andauernden Rhythmus festgestellt, der die Schlafens- und Wachzeiten umfasst. Hinzu kommt, dass die meisten Menschen unter immer gleichen Umständen stets etwa zur gleichen Zeit wach werden. Man vermutet daher, dass sie von einem inneren Zeitgeber geleitet werden. Auch die Zeiten, wann eine Person hungrig wird, variieren innerhalb dieses Zeitraums nur leicht. Diskutiert wird, ob es nur einen oder mehrere Steuerungsmechanismen gibt, die diese Vorgänge kontrollieren und zu stets nahezu gleich bleibenden Zeiten Signale geben.

Insomnie Schlaflosigkeit

Intermittierende Druckbeatmung
(engl.: intermittent positive pressure ventilation, IPPV); Form der künstlichen Beatmung mit Hilfe eines Beatmungsgeräts. Bei dieser Beatmung wird sinkt der Druck in den Atemwegen am Ende der Ausatmung auf genau 0 mmHg ab, die Beatmung erfolgt allein durch das Gerät. Die IPPV kann z.B. nachts bei Patienten notwendig sein, die im Schlaf kaum mehr allein atmen können.

Intoxikation 
Vergiftung infolge der Aufnahme oder des Einbringens von Giften in den Körper. Durch eine Überdosis Schlafmittel kann es unter Umständen zu einer solchen Intoxikation kommen, die im Extremfall einen tödlichen Ausgang nimmt.
J

Nächtliches Kopfwackeln, das vor allem bei Kleinkindern im Schlaf zu beobachten ist. Jedoch kommt es nicht nur zu nächtlichen Bewegungen des Kopfes, auch der Körper kann hin und her bewegt werden. Bei vielen Kleinkindern gibt sich diese Störung nach einiger Zeit von selbst, bei älteren Kindern kann unter Umständen eine medikamentöse oder eine Psychotherapie sinnvoll sein, denn nicht selten handelt es sich um ein Symptom für seelische Störungen (z.B. infolge von Vernachlässigung). Vor einer solchen Behandlung muss jedoch abgeklärt werden, ob es nicht andere Ursachen für die nächtlichen Bewegungen, z.B. eine Epilepsie, gibt. Gehäuft tritt die Jactatio capitis nocturna auch bei Autismus auf.

Körperliche Beschwerden beim schnellen Wechsel von Zeitzonen. Durch den mit Langstreckenflügen verbundenen Wechsel auch der Hell- und Dunkelphasen kommt die innere Uhr durcheinander. Der Körper wird durch diese äußeren Reize dazu gezwungen, zu anderen als den gewohnten Zeiten zu schlafen und zu wachen, was insbesondere in den ersten Tagen nach dem Zeitzonenwechsel zu Schlafstörungen führen kann. Am einfachsten ist es hinsichtlich des Schlafs, in Richtung Westen zu fliegen, denn der Körper kann sich leichter an eine Verlängerung des Tags als an eine Verkürzung anpassen, die erfolgt, wenn man in Richtung Osten fliegt.


Verbringt man eine längere Zeit in einer anderen Zeitzone, passt sich der Körper jedoch nach einigen Tagen den veränderten Tages- und Nachtzeiten an. Bei kurzen Reisen, die höchstens zwei Tage dauern, empfiehlt es sich, so weit wie möglich nach der Uhr des Heimatlandes weiterzuleben, wichtige Termine z.B. nicht auf die Zeit zu legen, die der von drei bis fünf Uhr nachts der eigenen Zeit entspricht.
Zu den Folgen des Jet-lags gehören jedoch nicht nur Schlafprobleme, auch eine vermehrte Reizbarkeit, Kopf- und Magenprobleme sowie Konzentrationsstörungen zählen dazu. Manche Folgen legen sich erst mit der Zeit, wenn sich die Hormonausschüttung des Körpers ebenfalls an die veränderten Zeiten angepasst hat, was bis zu einigen Wochen dauern kann.
Vorbeugen kann man dem Jet-lag, indem man z.B. im Flugzeug schläft. Möglicherweise kann auch die Einnahme des Hormons Melatonin helfen, dem Jet-lag vorzubeugen.

Johanniskraut 
Hypericum, Hartheu; das echte Johanniskraut (Hypericum perforatum) ist eine Heilpflanze und kann in Form von Kapseln u.a. zur Behandlung leichter Depressionen eingesetzt werden. Aber auch gegen Verbrennungen ist es wirksam. Es wird zudem als Inhaltsstoff bei manchen heilpflanzlichen Präparaten verwendet, die eine beruhigende oder schlaffördernde Wirkung haben.
K

Kaffee Koffein

Kapnographie
Messung des abgeatmeten Kohlendioxids. Eine Kapnographie wird z.B. während einer Narkose oder bei beatmeten Patienten durchgeführt, um notfalls eingreifen zu können, falls der Patient zu große Mengen Kohlendioxid abatmet.

Karpaltunnel-Syndrom Brachialga paraesthetica nocturna

Oberbegriff für Substanzen, die an bestimmte Rezeptoren des Herz-Kreislaufsystems andocken und auf diese Weise eine anregende Wirkung auf den Körper ausüben. Zu den Katecholaminen gehören u.a. das Adrenalin, das Noradrenalin und das Dopamin. Zu große Mengen von Katecholaminen im Körper können am Einschlafen hindern.

Kindstod, plötzlicher SIDS

Klima 
Gesamtheit von Wettereinflüssen, die auf den menschlichen Körper eine Wirkung ausüben können. Eine Veränderung der klimatischen Bedingungen, z.B. bei Reisen, kann unter Umständen Schlafstörungen hervorrufen.

Klimakterium 
Wechseljahre; Stadium im Leben einer Frau, bei der die Eierstöcke allmählich ihre Funktion einstellen und nach und nach weniger Östrogen produzieren. Dieser Östrogenmangel kann u.a. in einer Anpassungsphase zunächst zu Beschwerden wie Depressionen oder depressiven Verstimmungen, Hitzewallungen und Schlafstörungen führen. Diese Beschwerden können u.a. durch eine Hormonersatztherapie gelindert werden, deren Durchführung mit Unterstützung des Gynäkologen jedoch genau abgewogen werden sollte, da sie auch nicht zu vernachlässigende Nebenwirkungen nach sich ziehen kann.

Kneipp-Kur 
Nach dem bayerischen Priester und Naturheilkundler Sebastian Kneipp benanntes Behandlungsverfahren, bei denen Wasserreize eine wesentliche Rolle spielen Hydrotherapie). Zu den während einer solchen Kur durchgeführten Maßnahmen, die u.a. das Immunsystem stärken und eine positive Wirkung auf verschiedene körperliche und seelische Störungen (z.B. Schlafstörungen) haben sollen, zählen u.a. das Wassertreten, Waschungen und Bäder.

Körperbewegungen 
Während des Schlafs wechselt jeder Mensch hin und wieder seine Lage, auch isolierte Bewegungen der Gliedmaßen oder des Kopfes sind möglich, ohne dass der Schlafende aufwacht. Diese Bewegungen kommen vor allem während der Non-REM-Schlafstadien vor, während des REM-Schlafs bewegt sich der Körper kaum. Bei großer innerer Unruhe, z.B. infolge von seelischen Belastungen, kann es während des Schlafs zu heftigeren Körperbewegungen kommen, die unter Umständen sogar zum Erwachen führen. Bei häufigem unruhigen Schlaf sollte der Arzt aufgesucht werden, um die Ursache zu ergründen.

Körpertemperatur 
Die Temperatur eines Lebewesens. Beim Menschen liegt die Körpertemperatur in der Regel zwischen 36 und 37 °C. Sie ist tageszeitlichen Schwankungen unterworfen, so ist sie beispielsweise in der Nacht niedriger als am Tag. Ihren Tiefpunkt erreicht sie etwa gegen vier Uhr nachts.


Zu den Purin-Alkaloiden gehörende, anregend wirkende Substanz, die u.a. in Kaffee, Tee, Colagetränken, in gewissem Maße jedoch auch in Kakao vorkommt. In geringen Mengen sorgt das Koffein für eine Erhöhung des Blutdrucks und übt eine stimulierende Wirkung auf das Großhirn aus. Es verzögert das Einschlafen und hilft damit, länger wach zu bleiben oder wach zu werden. Bei zu hoher Dosierung jedoch kann das Koffein zu Unruhe und Nervosität führen. Die tödliche Dosis Koffein für den Erwachsenen liegt zwischen fünf und 30 Gramm, abhängig vom Körpergewicht, allerdings müsste man schon sehr viel Kaffee trinken, um diese Menge aufzunehmen, denn eine Tasse enthält etwa 0,01 Gramm.
Personen, die unter Schlafstörungen leiden, sollten mit der Aufnahme von Koffein vorsichtig sein, um diese nicht zu verstärken. Abends sollten sie keine koffeinhaltigen Getränke mehr zu sich nehmen.

Koma 
Zustand tiefer Bewusstlosigkeit, aus dem der Betroffene sich auch durch starke Reize nicht aufwecken lässt. Ein Koma kann unter Umständen längere Zeit andauern. Unter einem künstlichen Koma versteht man eine absichtlich herbeigeführte Langzeitnarkose, z.B. mit dem Ziel, den Körper eines Unfallpatienten zu schonen, indem er ruhig gehalten wird.

Konzentrationsprobleme 
Schwierigkeiten, sich voll und ganz mit einer einzigen Sache über einen gewissen Zeitraum zu beschäftigen. Diese Probleme können z.B. bei zu vielen Außenreizen auftreten, die zu Ablenkung führen, aber auch, wenn man müde ist, fällt es schwer, sich zu konzentrieren. Schlaf- und Beruhigungsmittel, aber auch andere Medikamente können die Konzentration ebenfalls beeinträchtigen.

Kopfweh 
Schmerzen im Bereich des Kopfes, die entweder einseitig auftreten bzw. nur die Front, aber auch den ganzen Kopf betreffen können. Je nach Ursache oder Lokalisierung des Kopfwehs spricht man von Spannungskopfschmerzen oder Migräne. Neben diesen Hauptformen gibt es noch eine Reihe anderer Kopfschmerzen, z.B. den Arzneimittelkopfschmerz, der durch das plötzliche Absetzen von Medikamenten hervorgerufen wurde, oder den Cluster-Kopfschmerz. Kopfweh kann zu Problemen beim Einschlafen führen, durch das Schlafen bessern sich die Schmerzen jedoch in der Regel. Migränepatienten suchen oft sogar gezielt den Schlaf, da die Schmerzen durch ein Nickerchen manchmal verschwinden können.

Krankengeschichte Anamnese

Personen, die weniger Schlaf (maximal sieben Stunden) als der Durchschnitt der Bevölkerung benötigen, um am folgenden Tag fit und erholt zu sein.

Kurzzeitbehandlung 
Therapie von geringer Zeitdauer (maximal einige Wochen), mit dem Ziel eine Krankheit zu heilen oder Symptome zu lindern. Schlafmittel werden in der Regel nur kurzzeitig verordnet, um eine Abhängigkeit von ihnen und damit die Problematik eines Entzugs mit all seinen unangenehmen Nebenwirkungen (bei Schlafmitteln z.B. Schlafstörungen) zu verhindern.

Kurzzeitgedächtnis 
Teil des Gedächtnisses, der Informationen für maximal einige Minuten speichert. Ins Kurzzeitgedächtnis gelangen in der Regel die Dinge, die nur von kurzzeitigem Interesse sind, z.B. Telefonnummern.
L

Personen, die mehr Schlaf (mindestens neun Stunden) als der Durchschnitt der Bevölkerung benötigen. Häufig fühlen sich Langschläfer trotz der vergleichsweise langen Schlafdauer am folgenden Tag nicht erholt und sind nach wie vor müde.

Langzeitbehandlung 
Therapie, die über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden muss, teilweise – bei chronischen Krankheiten – sogar lebenslang. Bei Schlafstörungen ist eine Langzeitbehandlung mit Medikamenten nur ganz selten indiziert, z.B. wenn es sich um eine chronische Schlafstörung handelt, die auf andere Weise nicht in den Griff zu bekommen ist. Allerdings muss die Behandlung unter engmaschiger Kontrolle durch den Arzt erfolgen.

Langzeitgedächtnis 
Teil des Gedächtnisses, der Informationen über einen langen Zeitraum (teilweise ein Leben lang) speichert. Eine wichtige Rolle an der Überleitung dieser Informationen ins Langzeitgedächtnis spielt vermutlich der Schlaf, vor allem der REM-Schlaf. Die genauen Zusammenhänge zwischen Gedächtnisleistung und Schlaf sind jedoch noch weitgehend unbekannt.

Teil des Bettes, auf den die Matratze gelegt wird. Nicht nur die richtige Matratze ist für einen erholsamen Schlaf von Bedeutung, sondern auch der Lattenrost. Man unterscheidet drei Lattenrosttypen: Den starren Lattenrost, bei dem die Latten fest mit dem Rahmen des Lattenrostes verankert sind, den beweglichen oder auch flexiblen Lattenrost, bei dem die Latten entweder an einem sehr haltbaren Stoffgurt befestigt sind oder in leicht beweglichen Taschen stecken, so dass der Lattenrost sich dem Körper anpassen kann, und den Lattenrost, bei dem Kopf- und Fußteil angehoben oder gesenkt werden können, das zum Teil nicht mehr manuell, sondern mit einem Elektromotor.
Für welchen Lattenrost man sich schließlich entscheidet, hängt ganz entscheidend davon ab, welchen Matratzentyp man bevorzugt. Bei einer weichen Matratze sollte es ein eher starrer Rost sein, bei einer harten besser ein flexibler. Sind Kopf- und Fußteil des Lattenrostes beweglich, muss man darauf achten, dass die Matratze ausreichend biegsam ist.

Lerche 
Morgentyp, Frühaufsteher; Menschen, die problemlos und gern früh aufstehen, oft aber auch früher ins Bett gehen als andere. Lerchen haben es – im Gegensatz zu den Eulen – in unserer Gesellschaft leicht, denn ihr Schlaf-wach-Rhythmus ist gut an die Schul- und Arbeitszeiten angepasst. Sie haben keine Probleme mit morgendlicher Aktivität, ganz im Gegenteil: Ihr Leistungsniveau ist morgens am höchsten.


Letale Dosis
Menge eines Stoffs, die tödlich wirkt.

(engl.; fatal familial insomnia; FFI), tödliche familiäre Schlaflosigkeit; Hirnerkrankung, die sich dadurch auszeichnet, dass es zu schwammartigen Veränderungen des Gehirns mit Absterben von Nervenzellen kommt. Bei der letalen familiären Insomnie handelt es sich um eine Erbkrankheit, die sich im mittleren Lebensalter zunächst mit einer schweren Schlaflosigkeit äußert. Die Betroffenen können nicht länger in den Schlaf fallen, es gibt nur traumähnliche Unterbrechungen der Schlaflosigkeit. Einige Zeit darauf kommt es zu Bewegungsstörungen, Orientierungslosigkeit und Demenz. Die Krankheit nimmt immer einen tödlichen Verlauf; die Überlebensdauer nach Ausbruch der Krankheit liegt bei rd. 18 Monaten, selten mehr.

Lethargie 
(vom Griechischen lethargia; Schlafsucht); Zustand vermehrter Schläfrigkeit bei gleichzeitiger Erhöhung der Reizschwelle und Herabsetzung der Reaktionsfähigkeit. Umgangssprachlich als Beschreibung für einen Menschen gebraucht, der in seinem Tun langsam ist und sich seiner Umwelt gegenüber vergleichsweise teilnahmslos verhält.

Licht 
Das Licht der Sonne gehört zu den wichtigsten Taktgebern des menschlichen Schlaf-wach-Rhythmus. Der Sonnenuntergang signalisierte den Menschen früher, als es noch kein künstliches Licht gab, dass Schlafenszeit ist, Sonnenaufgang war gleichbedeutend Aufstehzeit. Obwohl wir heute mit Hilfe der Elektrizität die Nacht zum Tag machen können, leben wir in der Regel weiterhin nach dem Rhythmus von Sonnenunter- und -aufgang, allerdings hat sich die Schlafenszeit für die meisten ein wenig verzögert.

Lichttherapie 
Zur Behandlung von Winterdepressionen eingesetztes Verfahren, bei der die Betroffenen täglich für eine gewisse Zeit sehr hellem Licht ausgesetzt werden. Diese Behandlung führt bei diesen durch Lichtmangel verursachten Depressionen in der Regel bereits nach einigen Tagen zu einer spürbaren Besserung.

Liquor 
Nervenwasser oder Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit, die sich in Hohlräumen in Gehirn und Rückenmark befindet. Der Liquor schützt das Gehirn und die Nervenfasern vor Stößen, versorgt die Zellen mit Nährstoffen und transportiert Abfallprodukte ab.

Lunatismus Schlafwandeln