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Tag-Nacht-Umkehr 
Störung des Schlaf-wach-Rhythmus, bei der eine Person tagsüber schläft und nachts wach ist.

Tagschlaf 
Schlafperiode während des Tages. Insbesondere Babys, Kleinkinder und ältere Menschen schlafen tagsüber eine bestimmte Zeit. Empfohlen wird ein nicht länger als etwa 20 Minuten dauerndes Nickerchen jedoch auch im Mittagstief (um ca. 14.00 Uhr), um die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit wieder zu steigern.

Tagtraum 
Im Wachen eintretende Fantasie, der eine Person über einen gewissen Zeitraum nachhängt und über die sie kurzzeitig ihre Umwelt vergessen kann.

Vor allem in den Schlafstadien Non-REM 1 und 2 sowie im REM-Schlaf zu beobachtende Hirnaktivität. Die im Elektroenzephalogramm (EEG) aufgezeichneten Wellen haben eine Frequenz von vier bis sieben Hertz.

Tiefschlaf 
Die Schlafstadien, aus denen eine Person nur durch stärkere Reize geweckt werden kann. In der Regel sind mit dem Tiefschlaf die Stadien Non-REM 3 und 4 gemeint, die vor allem in der ersten Nachthälfte länger andauern und mit zunehmender Schlafdauer und daher meist zum Morgen hin abnehmen.












Therapie mit nasaler Insufflation. In Deutschland bislang nur in seltenen Fällen durchgeführte Form der Atemtherapie der leichten Schlaf-Apnoe und des Schnarchens. Über einen Schlauch wird während des Schlafs angewärmte und feuchte Luft ohne Überdruck in die Nase eingeblasen. Mit Hilfe dieser Behandlung soll die Atmung stabilisiert werden, so dass es z.B. nicht zu Atemaussetzern während des Schlafs kommt. Bislang ist die Wirksamkeit dieser Therapie bei der Schlaf-Apnoe jedoch noch nicht erwiesen.

Tödliche familiäre Schlaflosigkeit Letale familiäre Insomnie

Anxiolytika, Beruhigungsmittel. Medikamente, die auf den Organismus eine entspannende, in der Regel auch Angst lösende, beruhigende Wirkung haben und dämpfend auf das zentrale Nervensystem wirken. Sie werden auch bei Schlafstörungen verordnet. Die Hauptgruppe der heute verordneten Tranquilizer sind die so genannten Benzodiazepine. Manche Benzodiazepine wirken lang, andere mittellang oder kurz (Schlafmittel). Sie werden normalerweise nur kurzzeitig verordnet, da eine längere Einnahme zur Abhängigkeit führen kann.

Traum 
Bildhafte Vorstellungen („Kopfkino“)während des Schlafs, in denen der Schlafende selbst meistens die tragende Rolle spielt. Akustische Eindrücke (Gespräche, Laute, Geräusche) nimmt der Schlafende während des Traums ebenfalls wahr, manchmal hat er sogar das Gefühl, etwas zu riechen, zu fühlen oder zu schmecken. Charakteristisch für den Traum ist, dass er allein dem Schlafenden vorbehalten ist. Träume, an die man sich nach dem Aufwachen noch erinnern kann, kommen hauptsächlich im REM-Schlaf vor. Ihre Funktion ist noch weitgehend ungeklärt. Man nimmt an, dass mittels Träumen Alltagserlebnisse verarbeitet werden und eventuell auch ein Zustand der Entspannung herbeigeführt werden soll. Nicht an alle Träume erinnert man sich, fest steht aber, dass fast jeder Mensch nachts träumt. Besonders gut im Gedächtnis bleiben oft Albträume, aus denen man in der Regel erwacht, wenn sie zu beängstigend werden.
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CPAP, nCPAP, BiPAP; Verfahren zur Behandlung der obstruktiven Schlaf-Apnoe, bei dem die Betroffenen eine Atemmaske während des Schlafs tragen, durch die die Atemluft mit einem erhöhten Druck durch die Nase eingeblasen wird. Als Folge können sich die Atemwege nicht mehr verschließen, die für die Schlaf-Apnoe charakteristischen Atemaussetzer entfallen. Die Überdruckatmung ist die wirkungsvollste Therapie der obstruktiven Schlaf-Apnoe und muss ein Leben lang beibehalten werden.




Übergangsstadien 
Zwischen zwei Schlafstadien vorkommende Schlafzustände, die sich nicht eindeutig einem Schlafstadium zuordnen lassen.

UPPP 
Uvulo-Palato-Pharyngo-Plastik; Operation am weichen Gaumen, bei der Vergrößerungen des Gaumensegels und des Zäpfchens entfernt werden. Die UPPP gehört zu den Behandlungsmethoden der Schlaf-Apnoe, manchmal auch des einfachen Schnarchens, wird heute allerdings nicht mehr so häufig durchgeführt wie früher, da durch sie die Schlaf-Apnoe oftmals nicht wirkungsvoll behandelt werden konnte und als Folge der Operation die Überdruckatmung erschwert werden kann.
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Vasopressin ADH 

Verhaltensstörung im REM-Schlaf Oneirismus

Verwirrtheit Sundown-Syndrom

Verzögertes Schlafphasen-Syndrom
Bezeichnung für die regelmäßige Verschiebung des Schlafeintritts weit nach hinten, oft bis in die frühen Morgenstunden. Problematisch ist für die Betroffenen, morgens zur gewünschten Zeit aufzustehen und im Beruf und Alltagsleben voll leistungsfähig zu sein, da sie zu anderen Zeiten ihr körperliches und geistiges Hoch haben als die meisten anderen Menschen. Sie leben ebenfalls in einem 24-Stunden-Rhythmus, nur ist der nicht an den Tag-Nacht-Rhythmus angepasst.


Vollmond 
Der Vollmond soll dem Volksglauben zufolge einen Einfluss auf das Schlafverhalten ausüben können. So sollen z.B. vor allem Kinder und Frauen in ihrem Schlaf durch den Vollmond beeinträchtigt werden. Durch wissenschaftliche Studien konnte der Einfluss des Vollmonds auf den Schlaf bislang noch nicht belegt werden.
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Wachanfall 
Phänomen, das beim Übergang vom Schlaf in den Wachzustand auftritt. Die Betroffenen erwachen, sind geistig voll da, sehen sich aber nicht in der Lage sich zu bewegen bzw. zu sprechen, befinden sich somit also eigentlich noch im Stadium des REM-Schlafs, in dem der Muskeltonus herabgesetzt ist, obwohl sie wach sind. Berührungen oder andere äußere Reize unterbrechen den Wachanfall in aller Regel sofort. Solche Wachanfälle können ein Indiz für die Krankheit Narkolepsie sein, sie treten aber auch bei einem Teil der Gesunden auf. Folgen eines Wachanfalls sind nicht zu befürchten.

Wachperiode 
Zeitraum, in dem ein Mensch die längste Zeit am Stück wach ist, in der Regel tagsüber.

Wachphasen 
Zeiträume, in denen der Schlaf unterbrochen ist und sich auch im Elektroenzephalogramm (EEG) die charakteristischen Zeichen für den Wachzustand ablesen lassen.

Somatotropin; engl.; human growth hormone; HGH oder GH; hauptsächlich während des Schlafs von der Hirnanhangdrüse ausgeschüttetes Hormon, das u.a. für das Längenwachstum des Körpers zuständig und vermutlich auch an der Erneuerung von Körperzellen beteiligt ist. Es besitzt zudem eine Fett abbauende Wirkung und erhöht den Blutzuckerspiegel.






Wadenkrämpfe 
Verspannungen der Wadenmuskulatur, die sehr schmerzhaft sein können und manchmal nachts oder beim Einschlafen auftreten und die Betroffenen dann in der Regel wecken. Sie kommen manchmal beim Gesunden vor, bei bestimmten Krankheiten (z.B. Zuckerkrankheit = Diabetes mellitus) treten sie jedoch vermehrt auf.

Wecken 
Durch äußere Reize ausgelöster Übergang vom Schlafen zum Wachen. Während des Tiefschlafs ist es teilweise recht schwierig, eine Person aufzuwecken, in den Schlafstadien Non-REM 1 und 2 reichen in der Regel bereits leichte Reize aus.

Wiedereinschlafstörung 
Personen, die nachts nicht durchschlafen können, haben nicht selten auch Probleme damit, erneut einzuschlafen. Viele wälzen sich im Bett hin und her und versuchen, das Einschlafen zu forcieren. Besser ist es jedoch aufzustehen und z.B. ein Buch zu lesen, bis man wieder müde genug ist, um ins Bett zu gehen und zu schlafen Schlafhygiene).

Winterruhe 
Während der dunklen und kalten Jahreszeit verringern sich bei einigen Tieren die Stoffwechselfunktionen so weit, dass sie nur geringe Mengen an Nahrung zu sich nehmen müssen. Im Gegensatz zu den Tieren, die Winterschlaf halten, nehmen sie jedoch Nahrung, z.B. aus zuvor angelegten Vorräten zu sich.

Schlafähnlicher Zustand bzw. eine Form der Bewusstlosigkeit, in dem bestimmte Tiere (insbesondere Säugetiere) einen Teil des Winters verbringen. Während des Winterschlafs sind ihre Körperfunktionen stark reduziert und sie leben von zuvor angefressenem Körperfett.
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Zähneknirschen Bruxismus

Zeitverschiebung Jet-lag

Zirkadianoszillator 
Steuerungsmechanismus des Körpers, der den 24-Stunden-Rhythmus eines Organismus festlegt. Der Zirkadianoszillator ist dabei auf die Hilfe äußerer Einflüsse (Tag und Nacht) angewiesen. Fehlen diese äußeren Einflüsse, stellt sich beim Menschen im Allgemeinen ein etwa 25 Stunden dauernder Rhythmus ein.


An die Länge eines Tages und einer Nacht angepasster 24-Stunden-Rhythmus, der jedoch auch ein wenig variieren kann. Die meisten Menschen passen selbst ohne Uhr ihren Schlaf-wach-Rhythmus an den zirkadianen Rhythmus an, Abweichungen von bis zu zwei Stunden sind häufig, längere Abweichungen möglich.