Schlaflexikon


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Schlafstadien
Der Schlaf lässt sich anhand von charakteristischen Wellenmustern im Elektroenzephalogramm (EEG) in verschiedene Stadien einteilen, die sich grob in den Nicht-Traumschlaf ohne rasche Augenbewegungen (Non-REM-Schlaf) sowie den Traumschlaf mit raschen Augenbewegungen unter den Lidern (REM-Schlaf) unterteilen lassen. Der Non-REM-Schlaf lässt sich hinsichtlich der Schlaftiefe nochmals in vier Stadien unterteilen. Das Stadium Non-REM 1 (auch als NREM 1 bezeichnet) ist durch das Auftreten von Theta-Wellen gekennzeichnet; man bezeichnet es auch als sehr leichten Schlaf, aus dem der Schlafende leicht aufgeweckt werden kann. Im Stadium Non-REM 2 (NREM 2) herrschen ebenfalls Theta-Wellen vor; es sind jedoch auch Schlafspindeln zu entdecken. Bei dieser Schlafphase handelt es sich ebenfalls noch um recht leichten Schlaf. Im Stadium Non-REM 3 (NREM 3) treten im EEG hauptsächlich Delta-Wellen und so genannte K-Komplexe auf. Jetzt ist der Schlaf schon recht tief; es ist ein stärkerer Reiz erforderlich, um den Schlafenden zu wecken. Das Schlafstadium Non-REM 4 (NREM 4) wird auch als Tiefschlaf bezeichnet. Charakteristisch für diese Schlafphase sind ebenfalls Delta-Wellen. Der REM-Schlaf ist durch das Auftreten von Beta-Wellen und rasche Augenbewegungen (engl.; rapid eye movement = REM) gekennzeichnet. Während des Nachtschlafs durchläuft jeder Schläfer mehrmals die verschiedenen Schlafstadien nacheinander. Die vier Non-REM-Stadien bauen aufeinander auf; der REM-Schlaf folgt ihnen. Ein solcher "Durchlauf" wird auch als Schlafzyklus bezeichnet und dauert rd. 90 Minuten. Im Laufe der Nacht nimmt die Dauer der Tiefschlafphase Non-REM 4 ab; gegen Ende wird sie meist überhaupt nicht mehr erreicht. Dafür nimmt die Dauer des REM-Schlafs gegen Morgen zu. Bei Säuglingen ist der REM-Schlaf die vorherrschende Schlafphase; ältere Menschen treten oft nur kurzzeitig, manchmal gar nicht mehr in den Tiefschlaf ein.
Siehe auch:
Non-REM-Schlaf
REM-Schlaf
Theta-Wellen
Schlafspindeln
Delta-Wellen
Beta-Wellen