Schlaflexikon


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Schlafentzug
Einschränkung oder völliges Entfallen von Schlafenszeiten. Schlafentzug wird z.B. in der Therapie von Depressionen eingesetzt, kommt unwillentlich bei Schlafstörungen und infolge von Krankheiten vor, dient aber auch als Foltermethode. Im Dienste der Wissenschaft werden Menschen ebenfalls am Schlafen gehindert, z.B. um festzustellen, welche Veränderungen im Körper sich bei Schlafentzug feststellen lassen. Nach zu wenig oder gar keinem Schlaf stellt sich in der Regel Tagesmüdigkeit ein, auch kann es zu kurzem Einnicken am Tag, dem Sekundenschlaf, kommen. Die Betroffenen sind oft gereizt, unkonzentriert und weniger leistungsfähig; bei der Arbeit machen sie häufiger Fehler. Bei starkem Schlafmangel kann sich auch das Denken verändern, Wahnvorstellungen können auftreten. Aus diesem Grund wird Schlafentzug auch als Foltermethode eingesetzt. Über einen längeren Zeitraum (mehrere Monate) andauernder Schlafentzug, wie er bei der letalen familiären Insomnie vorkommt, führt letztlich zu Demenz und zum Tod. Auf Depressionen kann sich Schlafentzug jedoch positiv auswirken. Die Betroffenen müssen hierbei entweder eine ganze oder eine halbe Nacht wach bleiben. Oft fühlen sie sich am folgenden Tag wohler. Als Dauerbehandlung eignet sich Schlafentzug jedoch nicht - er darf nur hin und wieder durchgeführt werden. Der Weltrekord im Wachbleiben liegt übrigens bei elf Tagen und elf Nächten und wurde 1964 aufgestellt.
Siehe auch:
Depression
Schlafstörungen
Letale familiäre Insomnie
Demenz