Schlaflexikon


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Schlaf
Ruhezustand des Organismus. Menschen schlafen in der Regel mit geschlossenen Augen. Während des Schlafs sind sowohl Atem- als auch Herzfrequenz erniedrigt und auch der Blutdruck sinkt. Die meisten Menschen schlafen normalerweise im Liegen, aber auch im Sitzen und sogar im Stehen ist das Schlafen möglich. Während des Schlafs sind die Körperbewegungen zumindest beim Gesunden stark eingeschränkt, nicht zuletzt, um Aufwachreaktionen zu vermeiden und die Verletzungsgefahr zu reduzieren. Aus jedem der Schlafstadien ist bei ausreichend starken äußeren Reizen ein rasches Erwachen möglich. Die genaue Funktion des Schlafs ist bislang noch nicht vollständig geklärt. Aber viele Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich Körper und Geist während des Schlafs regenerieren und dass der Organismus neue Energie tankt. Für diese Annahme spricht auch, dass während des Schlafs größere Mengen des Wachstumshormons ausgeschüttet werden, das u.a. auch bei der Regeneration von geschädigtem Gewebe eine wichtige Rolle spielt. Dem REM-Schlaf wird eine wichtige Rolle für die Funktion des Gedächtnisses zugesprochen. So sollen Gedächtnisinhalte während dieser Traumschlafphase stärker verankert und Gelerntes somit besser behalten werden. Für diese Annahme spricht auch die Tatsache, dass der REM-Schlaf bei Neugeborenen und jungen Säuglingen den größten Teil des Schlafs umfasst. Manche Forscher gehen auch davon aus, dass im Schlaf das am Tag Erlebte verarbeitet, eingeordnet und sozusagen katalogisiert wird. Schlaf ist lebensnotwendig; wird einem Menschen der Schlaf vorenthalten bzw. zwangsweise entzogen, stirbt er nach einer geraumen Zeit.
Siehe auch:
Schlafstadien
Wachstumshormon
REM-Schlaf