Schlaflexikon


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Einträge 1 bis 22 von 22

R:
Rapid eye movement
Rauschmittel
Rückenschule für das Bett
RDI
Reaktionsfähigkeit
Rebound-Effekt
Rebound-Insomnie
Refluxkrankheit
REM
REM-Latenz
REM-Quote
REM-Schlaf
REM-Traum
Resorption
Responder
Restless-Legs-Syndrom
Retrognathie
Rett-Syndrom
Rezeptoren
Rhythmus, biologischer
Rhythmus, zirkadianer
RLS
 
Rett-Syndrom
Erkrankung des Gehirns, die durch schwere Entwicklungsstörungen gekennzeichnet ist und fast ausschließlich Mädchen betrifft. Nach der Geburt entwickeln sich die Betroffenen zunächst normal, aber etwa ab dem sechsten Lebensmonat sind die ersten Anzeichen der Krankheit zu erkennen: Es kommt zu einem Entwicklungsstillstand, ab etwa dem zweiten Lebensjahr zu einem Entwicklungsrückgang - bereits erlernte Fähigkeiten werden wieder verlernt. Das Rett-Syndrom äußert sich weiterhin mit epileptischen Anfällen, immer gleiche Handbewegungen, oft sind auch Symptome des Autismus zu erkennen, d. h. das Kind zieht sich in sich zurück, nimmt keinen normalen Kontakt mit der Umwelt auf. Zudem kommen oft Atemaussetzer im Wachzustand und Schlafstörungen (das Kind erwacht nachts häufiger) vor. Hervorgerufen wird das Rett-Syndrom durch Veränderungen des Erbguts, die angeboren sind. Eine Heilung des Rett-Syndroms gibt es nicht, die Betroffenen sind ihr Leben lang auf die Hilfe anderer angewiesen. Physiotherapie, Ergotherapie und andere Behandlungsmethoden können jedoch dazu beitragen, dass die Betroffenen Entwicklungsfortschritte machen.
Siehe auch:
Schlafstörungen