Schlaflexikon


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Einträge 1 bis 22 von 22

R:
Rapid eye movement
Rauschmittel
Rückenschule für das Bett
RDI
Reaktionsfähigkeit
Rebound-Effekt
Rebound-Insomnie
Refluxkrankheit
REM
REM-Latenz
REM-Quote
REM-Schlaf
REM-Traum
Resorption
Responder
Restless-Legs-Syndrom
Retrognathie
Rett-Syndrom
Rezeptoren
Rhythmus, biologischer
Rhythmus, zirkadianer
RLS
 
REM-Schlaf
Paradoxer Schlaf; Schlafstadium, das sich durch rasche Augenbewegungen, durch einen extrem schlaffen Muskeltonus, in dessen Folge der Körper praktisch unbeweglich ist, und durch spezielle EEG-Muster auszeichnet. Oft wird der REM-Schlaf auch als Traumschlaf bezeichnet, denn während dieses Schlafstadiums träumt der Schlafende hauptsächlich. Traumepisoden, die im Non-REM-Schlaf vorkommen, werden von den Schlafenden im Allgemeinen nicht als Traum gewertet. Nicht selten sind die Träume des REM-Schlafs auch nach dem Aufwachen noch im Gedächtnis, insbesondere Albträume. Zum Ende der Schlafenszeit werden die REM-Schlafphasen häufiger und länger. REM-Schlaf kommt bei allen Säugetieren vor; seine Funktion ist noch nicht vollständig geklärt, vermutet wird aber, dass dieses Schlafstadium für Lernprozesse von Bedeutung ist. Möglicherweise verarbeitet der Schlafende im REM-Schlaf auch die auf ihn während des Tages eingeströmten Sinneseindrücke. Dass der REM-Schlaf eine größere Bedeutung besitzen muss, zeigt sich darin, dass sich bei Versuchspersonen der REM-Schlaf nach Entzug der REM-Schlafphasen in den darauffolgenden Nächten verlängerte. Für den schlaffen Muskeltonus während des REM-Schlafs gibt es übrigens eine recht einfache Erklärung: Es handelt sich um einen Schutz des Körpers vor zu heftigen Bewegungen, die unter Umständen durch die Träume ausgelöst werden können.
Siehe auch:
EEG
Non-REM-Schlaf
Albtraum