Schlaflexikon


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Einträge 1 bis 24 von 24

P:
Panik
Paradoxer Schlaf
Parasomnien
Parkinson-Syndrom
Pavor nocturnus
Periodische Bewegungen der Gliedmaßen im Schlaf
Phallographie
Phasische Aktivierungen
Phobie
Photoperiode
Pickwick-Syndrom
Plazeboeffekt
Plötzlicher Kindstod
Polysomnographie
Power Nap
Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson
Prolaktin
Prostaglandine
Psychomotorik
Psychopharmaka
Psychose
Psychostimulanzien
Psychotherapie
Pupille
 
Parkinson-Syndrom
Auch Parkinson'sche Krankheit, Parkinson-Krankheit, Morbus Parkinson oder Paralysis agitans; allmählich fortschreitende Nervenerkrankung, die sich vor allem durch Muskelstarre und Muskelzittern sowie Bewegungsarmut und schließlich Bewegungslosigkeit auszeichnet. Ursache ist das Verschwinden von Nervenzellen, die den Neurotransmitter Dopamin herstellen, was letztlich dazu führt, dass zu wenig Dopamin produziert wird, das umgangssprachlich auch als Glückshormon bezeichnet wird und die Motorik aktivierend beeinflusst. Das Parkinson-Syndrom zieht meist auch eine Reihe von Schlafstörungen nach sich, u.a. sind die Träume verändert, die Bewegungen im Schlaf ändern sich, es kommt zu Ein- und Durchschlafstörungen und zu vermehrter Tagesschläfrigkeit. Zu den Ursachen hierfür gehört eine gestörte Schlaf-wach-Steuerung. Die Behandlung der Krankheit erfolgt bislang symptomatisch; das fehlende Dopamin wird entweder durch eine Vorstufe, das so genannte L-Dopa, oder Dopaminagonisten ersetzt. Das Voranschreiten der Krankheit wird dadurch zwar gebremst, aber nicht völlig aufgehalten. Die mit dem Parkinsom-Syndrom einhergehenden Schlafstörungen können zudem medikamentös abgemildert werden.
Siehe auch:
Neurotransmitter
Schlafstörungen