Schlaflexikon


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Einträge 1 bis 18 von 18

N:
Nachtangst
Nachtesser-Syndrom
Nachtwandeln
Nap
Narkolepsie
Narkomanie
Narkosemittel
nBiPAP
nCPAP
Neurotransmitter
Nickerchen
Niedrigdosisabhängigkeit
Nikotin
Non-REM-Narkolepsie
Non-REM-Schlaf
Non-REM-Traum
Noradrenalin
Nykturie
 
Non-REM-Narkolepsie
Idiopathische ZNS-Hypersomnie; Krankheit des zentralen Nervensystems (also vor allem des Gehirns), bei der die Betroffenen nachts oft länger als der Durchschnitt der Bevölkerung schläft, gleichzeitig aber dennoch unter starker Tagesschläfrigkeit leidet und aus diesem Grund tagsüber oft noch längere Schlafphasen einlegen, die in der Regel vorwiegend aus Non-REM-Schlaf bestehen. Im Gegensatz zur Narkolepsie werden Patienten mit der Non-REM-Narkolepsie tagsüber nicht vom Schlaf überfallen, sondern sind schlicht müde und müssen deshalb auch einen Schlaf von längerer Dauer einlegen. Die Ursachen für die Erkrankung sind noch nicht vollständig geklärt; eine erbliche Veranlagung wird in vielen Fällen angenommen, nicht selten geht der Krankheit auch eine Virusinfektion voraus. Die Behandlung besteht in der Gabe von Medikamenten, z.B. dem unter das Betäubungsmittelgesetz fallenden, aufputschend wirkenden Methylphenidat, aber auch in der Einhaltung fester Schlafenszeiten. Wichtig für Personen mit Non-REM-Narkolepsie ist zudem, dass sie sich tagsüber Zeiten schaffen, in denen sie schlafen können.
Siehe auch:
Non-REM-Schlaf
Narkolepsie