Schlaflexikon


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Einträge 1 bis 12 von 12

L:
Langschläfer
Langzeitbehandlung
Langzeitgedächtnis
Lattenrost
Lerche
Letale Dosis
Letale familiäre Insomnie
Lethargie
Licht
Lichttherapie
Liquor
Lunatismus
 
Letale familiäre Insomnie
(engl.; fatal familial insomnia; FFI), tödliche familiäre Schlaflosigkeit; Hirnerkrankung, die sich dadurch auszeichnet, dass es zu schwammartigen Veränderungen des Gehirns mit Absterben von Nervenzellen kommt. Bei der letalen familiären Insomnie handelt es sich um eine Erbkrankheit, die sich im mittleren Lebensalter zunächst mit einer schweren Schlaflosigkeit äußert. Die Betroffenen können nicht länger in den Schlaf fallen, es gibt nur traumähnliche Unterbrechungen der Schlaflosigkeit. Einige Zeit darauf kommt es zu Bewegungsstörungen, Orientierungslosigkeit und Demenz. Die Krankheit nimmt immer einen tödlichen Verlauf; die Überlebensdauer nach Ausbruch der Krankheit liegt bei rd. 18 Monaten, selten mehr.
Siehe auch:
Schlaflosigkeit
Demenz