Schlaflexikon


Suche

0-9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W XY Z


Volltextsuche: nur in Begriffsliste suchen




Einträge 1 bis 3 von 3

J:
Jactatio capitis nocturna
Jet-lag
Johanniskraut
 
Jet-lag
Körperliche Beschwerden beim schnellen Wechsel von Zeitzonen. Durch den mit Langstreckenflügen verbundenen Wechsel auch der Hell- und Dunkelphasen kommt die innere Uhr durcheinander. Der Körper wird durch diese äußeren Reize dazu gezwungen, zu anderen als den gewohnten Zeiten zu schlafen und zu wachen, was insbesondere in den ersten Tagen nach dem Zeitzonenwechsel zu Schlafstörungen führen kann. Am einfachsten ist es hinsichtlich des Schlafs, in Richtung Westen zu fliegen, denn der Körper kann sich leichter an eine Verlängerung des Tags als an eine Verkürzung anpassen, die erfolgt, wenn man in Richtung Osten fliegt. Verbringt man eine längere Zeit in einer anderen Zeitzone, passt sich der Körper jedoch nach einigen Tagen den veränderten Tages- und Nachtzeiten an. Bei kurzen Reisen, die höchstens zwei Tage dauern, empfiehlt es sich, so weit wie möglich nach der Uhr des Heimatlandes weiterzuleben, wichtige Termine z.B. nicht auf die Zeit zu legen, die der von drei bis fünf Uhr nachts der eigenen Zeit entspricht. Zu den Folgen des Jet-lags gehören jedoch nicht nur Schlafprobleme, auch eine vermehrte Reizbarkeit, Kopf- und Magenprobleme sowie Konzentrationsstörungen zählen dazu. Manche Folgen legen sich erst mit der Zeit, wenn sich die Hormonausschüttung des Körpers ebenfalls an die veränderten Zeiten angepasst hat, was bis zu einigen Wochen dauern kann. Vorbeugen kann man dem Jet-lag, indem man z.B. im Flugzeug schläft. Möglicherweise kann auch die Einnahme des Hormons Melatonin helfen, dem Jet-lag vorzubeugen.
Siehe auch:
Schlafstörungen
Melatonin