Schlaflexikon


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Einträge 1 bis 7 von 7

F:
Fahrtüchtigkeit
Fatal familial insomnia
Fatigue-Syndrom, chronisches
Fettsucht
Fibromyalgie
Floppy-infant-Syndrom
Frühes Erwachen
 
Fibromyalgie
Fibrositis-Syndrom; Erkrankungsbild, bei dem sowohl Muskel- und Gelenkschmerzen als auch Schlafstörungen, chronische Müdigkeit und Erschöpfung sowie Herzrhythmusstörungen, erhöhte Druckempfindlichkeit von zahlreichen Bereichen des Körpers und viele andere körperliche Probleme auftreten können. Dem erstmaligen Auftreten der Symptome geht in vielen Fällen eine grippeähnliche Erkrankung voraus. Die Krankheit nimmt einen schleichenden Verlauf: Bestehen anfangs in der Regel zunächst nur leichte Schmerzen in den Gliedmaßen, kann es nach einer längeren Erkrankungsdauer zu starken Schmerzattacken kommen. Bei der ärztlichen Untersuchung kann an Muskeln und Gelenken dafür jedoch im Allgemeinen keine Ursache gefunden werden. Da die Schmerzen oft nachts auftreten, ist der Schlaf gestört. Die Patienten leiden unter Tagesmüdigkeit und Konzentrationsstörungen. Die Ursachen für die Fibromyalgie sind bislang noch unbekannt. Vermutet wird eine erbliche Veranlagung sowie eine Störung des Immunsystems. Um eine psychische Störung handelt es sich bei der Fibromyalgie, so weit bisher bekannt, nicht, allerdings können seelische Belastung zu Schmerzschüben führen. Da die Ursachen der Krankheit nicht bekannt sind, gibt es auch keine Therapie, die die Fibromyalgie sicher heilt. Die Symptome werden mit Hilfe von Schmerzmitteln, Psychotherapie, Entspannungstechniken, Naturheilverfahren sowie Physiotherapie gelindert. Auch die Schlafstörungen gehen zurück, wenn die Schmerzen nachlassen.
Siehe auch:
Schlafstörungen
Erschöpfung
Immunsystem