Schlaflexikon


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Einträge 1 bis 7 von 7

F:
Fahrtüchtigkeit
Fatal familial insomnia
Fatigue-Syndrom, chronisches
Fettsucht
Fibromyalgie
Floppy-infant-Syndrom
Frühes Erwachen
 
Fatigue-Syndrom, chronisches
(engl.; chronic fatigue syndrom; CFS) chronisches Erschöpfungssyndrom; über einen längeren Zeitraum anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung, die sich u.a. durch abnehmende Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, Reizbarkeit, Gedächtnisstörungen, aber auch Kopf- und Halsweh bemerkbar macht. Zu den Charakteristika des chronischen Fatigue-Syndroms, dass die Beschwerden auch nach längerem Schlaf nicht verschwinden und die Tagesaktivität um wenigstens 50% verringert ist. In der Regel gehen mit dem CFS auch Schlafstörungen, manchmal auch eine Störung des Schlaf-wach-Rhythmus einher. Eine körperliche Ursache für die Erkrankung kann nicht gefunden, eine psychische Erkrankung nicht festgestellt werden. Die CFS wird in der Regel erst diagnostiziert, wenn die Beschwerden wenigstens sechs Monate anhalten. Es handelt sich bei ihr nicht um eine Störung im psychiatrischen Sinn. Die genaue Ursache des CFS ist bislang noch nicht bekannt. Man vermutet jedoch eine Beeinträchtigung des körpereigenen Abwehrsystems, die durch eine Störung des Zusammenspiels von Nerven-, Hormon- und Immunsystem hervorgerufen wird. Diese wiederum könnte, so vermutet man, als Folge einer Infektionskrankheit auftreten. Da die Ursache des CFS noch im Unklaren liegt, gibt es bisher auch noch keine Therapie, mit der sich die Krankheit rasch heilen ließe. Stattdessen werden die Symptome behandelt, sowohl mit Medikamenten als auch mit Psychotherapie und naturheilkundlichen Behandlungsmethoden.
Siehe auch:
Erschöpfung
Schlafstörungen
Immunsystem