Schlaflexikon


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Einträge 1 bis 57 von 57

A:
Abendliche Mahlzeit
Abendtyp
Abhängigkeit
Absetzschema
Abusus
Acetylcholin
ACTH
ADH
Adipositas
Adrenalin
Adrenocorticotropes Hormon
Affekt
Afferenzen
Agonisten
Aktivierungen, phasische
Aktogramm
Albtraum
Alkohol
Alpha-Aktivität
Alpha-Arousal
Alpha-Block
Alpha-Induktion
Alpha-Intrusion
Alpha-Rhythmus
Alpha-Schlaf
Alpha-Wellen
Alter
Alzheimer-Demenz
Amine, biogene
Ammenschlaf
Amphetamine
Anamnese
Anästhetika
Angina pectoris
Angst
Anorexia nervosa
Anpassungsschlafstörung
Antagonisten
Antidepressiva
Antidiuretisches Hormon
Anxiolyse
Anxiolytikum
Apnoe
Arousal
Arousal-Epilepsie
Arousal-Störungen
Asthma bronchiale
Ataraktika
Ataraxie
Ataxie
Atemmuskulatur
Atemstillstand
Atemwegserkrankungen
Atemzugvolumen
Atmungsantrieb
Atmungsfrequenz
Aufwachen
 
Antidepressiva
Thymoleptika. Stimmungsaufhellende Medikamente, die vor allem zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden. Neben ihrer positiven Wirkung auf die Stimmung können sie - je nach Wirkstoff - antriebssteigernd oder beruhigend wirken. Auch tragen sie dazu bei, Ängste zu lösen. Es gibt eine Reihe verschiedener Mittel; zu ihnen zählen u.a. die trizyklischen und die tetrazyklischen Antidepressiva, die in den Stoffwechsel verschiedener Neurotransmitter eingreifen, die selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI), die im Gehirn Rezeptoren für den Neurotransmitter Serotonin besetzen und damit seine Wirkung hemmen, und die MAO-Hemmer, welche, wie ihr Name schon sagt, die Wirkung des Enzyms Monooxidase einschränken, das Neurotransmitter abbaut, wodurch die Konzentration dieser Stoffe im Nervensystem sich steigert. Auch pflanzliche Mittel wie Johanniskraut werden zur Behandlung leichter Depressionen eingesetzt. Gemein haben fast alle Antidepressiva, dass sie erst ein paar Wochen eingenommen werden müssen, bevor sie ihre Wirkung richtig entfalten. Zu den Nebenwirkungen der Medikamente gehören u.a. Schlafstörungen, Übelkeit, Störungen des Magen-Darm-Trakts sowie Erregungszustände und die Zu- oder Abnahme von Körpergewicht. Beruhigend wirkende Antidepressiva sollten jedoch dazu beitragen, dass Schlafstörungen, die im Rahmen von Depressionen häufig sind, abklingen. Ist dies nicht der Fall, können zeitweise auch Tranquilizer neben dem Antidepressivum verordnet werden. Solche beruhigenden Antidepressiva kommen in einigen Fällen auch zur Behandlung von Schlafstörungen zum Einsatz, selbst wenn der Patient nicht depressiv ist.
Siehe auch:
Depression
Neurotransmitter
Rezeptoren
Schlafstörungen
Tranquilizer