Schlaflexikon


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Einträge 1 bis 57 von 57

A:
Abendliche Mahlzeit
Abendtyp
Abhängigkeit
Absetzschema
Abusus
Acetylcholin
ACTH
ADH
Adipositas
Adrenalin
Adrenocorticotropes Hormon
Affekt
Afferenzen
Agonisten
Aktivierungen, phasische
Aktogramm
Albtraum
Alkohol
Alpha-Aktivität
Alpha-Arousal
Alpha-Block
Alpha-Induktion
Alpha-Intrusion
Alpha-Rhythmus
Alpha-Schlaf
Alpha-Wellen
Alter
Alzheimer-Demenz
Amine, biogene
Ammenschlaf
Amphetamine
Anamnese
Anästhetika
Angina pectoris
Angst
Anorexia nervosa
Anpassungsschlafstörung
Antagonisten
Antidepressiva
Antidiuretisches Hormon
Anxiolyse
Anxiolytikum
Apnoe
Arousal
Arousal-Epilepsie
Arousal-Störungen
Asthma bronchiale
Ataraktika
Ataraxie
Ataxie
Atemmuskulatur
Atemstillstand
Atemwegserkrankungen
Atemzugvolumen
Atmungsantrieb
Atmungsfrequenz
Aufwachen
 
Angst
Zustand der seelischen und körperlichen Erregung in Erwartung einer wirklichen oder imaginären Gefahr. Als Folge von Angst wird der Körper in höchste Alarmbereitschaft gesetzt; er wird darauf vorbereitet zu fliehen oder zu kämpfen. Zu den körperlichen Reaktionen gehört ein beschleunigter Herzschlag, die Anspannung der Muskeln, erhöhte Aufmerksamkeit sowie z.B. Schweißausbrüche. Herabgesetzt wird hingegen die Tätigkeit des Magen- und Darmtrakts. Bei anhaltender Angst sind die körperlichen Auswirkungen zwar nicht so sicht- und spürbar, sie kann aber dafür sorgen, dass ein Mensch regelrecht krank wird, z.B. unter Kopfschmerzen und Appetitlosigkeit leidet. Angst behindert zudem auch den Schlaf und kann bei längerer Dauer zu anhaltenden Schlafstörungen führen, denn ein ruhiger und erholsamer Schlaf ist auf lange Sicht nur bei vergleichsweise entspannter innerer Gemütslage möglich. Normalerweise ist Angst eine ganz normale, sogar lebenswichtige Funktion des menschlichen Organismus ist, sie kann aber, wenn sie unrealistisch oder gar übertrieben ist, so weit führen, dass ein Mensch bestimmte Situationen meidet bzw. das Haus gar nicht mehr verlässt oder nicht mehr am sozialen Leben teilnehmen kann. In diesem Fall spricht man von einer Angststörung, die in der Regel mit Schlafstörungen einhergeht und sich durch Panikattacken bei Begegnungen mit dem Angstauslöser äußern kann. Eine solche Angststörung wird u.a. manchmal mit Tranquilizern vom Benzodiazepin-Typ behandelt. Nach plötzlichem Absetzen dieser Medikamente kann ein so genannter Angst-Rebound auftreten, das heißt die Angst kann massiv wiederkehren. Die Medikamentengabe sollte daher stets langsam ausgeschlichen werden, um einen Angst-Rebound zu vermeiden.
Siehe auch:
Schlafstörungen
Tranquilizer