Schlaflexikon


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Einträge 1 bis 57 von 57

A:
Abendliche Mahlzeit
Abendtyp
Abhängigkeit
Absetzschema
Abusus
Acetylcholin
ACTH
ADH
Adipositas
Adrenalin
Adrenocorticotropes Hormon
Affekt
Afferenzen
Agonisten
Aktivierungen, phasische
Aktogramm
Albtraum
Alkohol
Alpha-Aktivität
Alpha-Arousal
Alpha-Block
Alpha-Induktion
Alpha-Intrusion
Alpha-Rhythmus
Alpha-Schlaf
Alpha-Wellen
Alter
Alzheimer-Demenz
Amine, biogene
Ammenschlaf
Amphetamine
Anamnese
Anästhetika
Angina pectoris
Angst
Anorexia nervosa
Anpassungsschlafstörung
Antagonisten
Antidepressiva
Antidiuretisches Hormon
Anxiolyse
Anxiolytikum
Apnoe
Arousal
Arousal-Epilepsie
Arousal-Störungen
Asthma bronchiale
Ataraktika
Ataraxie
Ataxie
Atemmuskulatur
Atemstillstand
Atemwegserkrankungen
Atemzugvolumen
Atmungsantrieb
Atmungsfrequenz
Aufwachen
 
Alzheimer-Demenz
Vorwiegend im Alter auftretende Erkrankung des Gehirns, bei der die geistige Leistungsfähigkeit nach und nach abnimmt. Zunächst ist vor allem das Kurzzeitgedächtnis betroffen, später verändert sich auch die Persönlichkeit, es kommt bei den Betroffenen zu zunehmender Desorientiertheit. Im Verlauf der Krankheit treten zudem vermehrt Schlafstörungen auf. So gehen viele Betroffene zu früh am Tag ins Bett und wachen als Folge sehr früh am Morgen auf, was eine starke Belastung für die Pflegenden darstellen kann. Häufige Nickerchen am Tag sind für Alzheimer-Patienten ebenfalls charakteristisch, wodurch die nächtliche Schlafdauer ebenfalls abnimmt. Eine der Ursachen: Das Gefühl für den Tag- und Nacht-, den Schlaf- und Wach-Rhythmus, die so genannte innere Uhr, geht den Betroffenen mit zunehmender Erkrankungsdauer verloren. Außerdem nehmen die Tiefschlafphasen ab, was zur Folge hat, dass die Kranken auch nachts häufiger aufwachen. Zudem kann der Atemantrieb während des Schlafens gestört sein, so dass längere nächtliche Atemaussetzer mit anschließendem Erwachen (Schlafapnoe) auftreten können. Je häufiger diese Atemaussetzer sind, desto weniger erholsam ist der Schlaf. Da diese Schlafstörungen auch für die Pflegenden (insbesondere für pflegende Angehörige) sehr belastend sind, weil auch für sie ein erholsamer Nachtschlaf kaum mehr möglich ist, ist rasche Hilfe dringend erforderlich. Zu den Maßnahmen, die helfen können, gehört die Aktivierung der Alzheimer-Kranken am Tag (z.B. durch eine Tagesbetreuung in einer Einrichtung), so dass sie maximal 30 Minuten tagsüber schlafen und sich somit die Dauer des Nachtschlafs erhöht. Eine Lichttherapie, bei der die Patienten tagsüber zeitweilig mit sehr hellem Licht bestrahlt werden, kann helfen, den Schlaf-wach-Rhythmus zu normalisieren. Unter Umständen können auch heilpflanzliche Arzneien oder aber vom Arzt verordnete Schlafmittel u.a. dazu beitragen, den Nachtschlaf zu verlängern und den Tagschlaf zu verkürzen.
Siehe auch:
Schlafstörungen
Schlafdauer
Schlafapnoe
Schlafmittel