Schlaflexikon


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Einträge 1 bis 24 von 24

P:
Panik
Paradoxer Schlaf
Parasomnien
Parkinson-Syndrom
Pavor nocturnus
Periodische Bewegungen der Gliedmaßen im Schlaf
Phallographie
Phasische Aktivierungen
Phobie
Photoperiode
Pickwick-Syndrom
Plazeboeffekt
Plötzlicher Kindstod
Polysomnographie
Power Nap
Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson
Prolaktin
Prostaglandine
Psychomotorik
Psychopharmaka
Psychose
Psychostimulanzien
Psychotherapie
Pupille
 
Parasomnien
Störungen, die beim Erwachen, beim Wechsel der Schlafstadien oder beim teilweisen Erwachen vorkommen und den Schlaf stören bzw. unterbrechen. Bei den Parasomnien ist das zentrale Nervensystem aktiviert, was sich z.B. durch Bewegungen oder in einer Aktivierung des vegetativen, also nicht willentlich steuerbaren Nervensystems bemerkbar macht. Parasomnien führen nicht zu Ein- oder Durchschlafstörungen, auch bleibt der Schlaf nach wie vor erholsam - Tagesmüdigkeit infolge von Parasomnien tritt somit nicht auf. Zu den Parasomnien zählen u.a. das Schlafwandeln, der Nachtschreck, Schlaftrunkenheit beim Erwachen, Zuckungen beim Einschlafen, der Bruxismus, Albträume, die Jactatio capitis nocturna (nächtliches Kopfwackeln), aber auch das Sprechen im Schlaf. Leider gehört auch der plötzliche Kindstod (SIDS) zu den Parasomnien. Charakteristisch für fast alle Parasomnien ist, dass sie vorwiegend im Kindesalter auftreten und sich im Erwachsenenalter meistens geben.
Siehe auch:
Schlafstadien
Schlafwandeln
Nachtangst
Bruxismus
Albtraum
Jactatio capitis nocturna
SIDS