Das Schlafmagazin-Ausgabe 1/2006

Liebe Leserin, lieber Leser,

Schwammstücke wurden in Mohnsaft getaucht und zum Inhalieren gegeben, Branntwein im Übermaß verabreicht, Opium gegeben – vieles wurde versucht, um die Menschen in einen künstlichen Schlaf zu versetzen. Sie sollten schmerzunempfindlich gemacht werden, denn nur so konnte man notwendige chirurgische Eingriffe durchführen. Dennoch hofften in den meisten Fällen die Chirurgen darauf, dass ihre Patienten während der Operation von alleine möglichst rasch ohnmächtig wurden, um dem gewaltigen Schmerz zu entgehen. Später kamen Äther und Lachgas als Betäubungsmittel hinzu, die das Bewusstsein und damit die Schmerzempfindlichkeit ausschalten konnten. Bis heute hat sich diese Fähigkeit, den Menschen in den künstlichen Schlaf zu führen, zu einem Hightech-Zweig der modernen Medizin entwickelt, so dass schwierigste chirurgische Eingriffe ohne Schmerzen für den Patienten möglich sind. Dennoch: Die meisten von uns empfinden zumindest Unbehagen, wenn der Anästhesist erklärt, wie er uns in Narkose versetzen wird. Lesen Sie mehr dazu in unserem ersten großen Beitrag ab Seite 6.

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Aus dem Inhalt

Diese Themen in Ihrem aktuellen Schlafmagazin

        • Stressbewältigung durch Achtsamkeit
        • Behandlung von obstruktiver Schlafapnoe in Neuseeland
        • Neue Erkenntnisse zum Herz-Kreislauf-Risiko bei obstruktiver Schlafapnoe
        • Psychische Belastungen beim Restless-Legs-Syndrom und deren Bewältigung
        • Für Sie gelesen 
        • Naturheilkundliche Massmahmen bei Schlafstörungen
        • Erhöhtes Risiko für Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom bei Restless Legs 
        • Glückliche Kühe durch Matratzenpflicht?
        • Neu: Didgeridoo gegen Schlafapnoe
        • Sekundenschlaf – endlich ernst genommen?
        • Patientenforum
        • Fragen rund ums Bett
        • Vom Schafsfell zum Lattenrost und Hightech-Bett