16/02 2012

Liebe Leserin, lieber Leser,

wir feiern! Das Schlafmagazin erscheint in diesem Jahr im 10. Jahrgang! Wir freuen uns sehr, dass es dieses Magazin, das wir quasi aus einer Laune heraus gestartet haben und das so mancher Zeitgenosse lange Zeit nicht ernst genommen hat, schon so lange gibt. Und deswegen wird Ihnen in diesem Jahr in allen Ausgaben immer wieder dieses Bild der netten „10“ begegnen. Ab Mai können Sie außerdem das erste Sonderheft des Schlafmagazins über Schnarchen und Schlafapnoe bei uns erhalten.

Während wir die erste Ausgabe dieses Jahr für Sie zusammenstellen, geht allmählich der Winter zu Ende. Und damit auch die Zeit der langen Nächte, der langen Dunkelheit. Der Frühling bringt bald mehr von dem Licht, das wir alle für unser Wohlbefinden brauchen. Zahlreiche Studien haben diesen positiven Effekt von Licht auf den menschlichen Organismus bewiesen und aufgrund dieser Erkenntnisse entwickelten Firmen verschiedene Lichttherapiegeräte mit Weiß-, Blau- und Rotlichtlampen. Was von der Lichttherapie zu erwarten ist, insbesondere bei Schlafproblemen, und welche Geräte es mittlerweile gibt, darüber berichten wir in unserem Licht-Schwerpunkt. 

Wir wissen, dass unser Schlaf durch verschiedene Faktoren beeinflusst wird. Etwa durch das psychische Befinden, durch körperliche Aktivität, soziale und berufliche Einflüsse. Es bestimmen aber auch unsere Gene, wie lange, wann und wie wir schlafen. Forscher arbeiten daran, genetische Einflüsse auf unser Schlafverhalten zu entschlüsseln. Dadurch könnte herausgefunden werden, wie unser Schlaf zu beeinflussen ist und wie man Schlafstörungen behandeln kann. Zwei Wissenschaftler aus der Schweiz haben für das Schlafmagazin einen interessanten Beitrag zu diesem Thema geschrieben.

Nicht weniger interessant ist der Beitrag über den sogenannten Klartraum, wenn also Menschen im Traum bewusst ist, dass sie träumen. In diesen Träumen hat man die Möglichkeit, Einfluss auf das Traumgeschehen zu nehmen. 

Manche Schlafapnoe-Patienten bleiben unbehandelt, weil sie mit der CPAP-Therapie nicht klarkommen und ihr Gerät irgendwann in die Ecke stellen. 

Erstaunlicherweise hat sich hier eine Behandlungsalternative aus einem medizinischen Terrain entwickelt, das man ohne Vorkenntnisse für absurd halten würde. Die Zahnärzte haben Schienen entwickelt, die den Unterkiefer vorverlagern und so die oberen Atemwege nachts offen halten. Somit gibt es bei vielen Betroffenen kein Schnarchen und keine Atemaussetzer mehr. 

Ich wünsche Ihnen wie immer eine spannende Lektüre!

Ihre

Dr. Magda Antonic