01/08 2013

Auf dem DGSM-Kongress für Sie entdeckt

Weinmann bietet mit der JOYCEone eine neuartige Maske an. Eine Maske ist die wichtigste Voraussetzung dafür, dass der Patient seine Therapie akzeptiert. Das Raffinierte an dieser neuen Maske ist, dass sie nur noch in einer Größe angeboten wird, und sie passt auf fast jedes Gesicht! Bisher war die Maskenanpassung ja ein oft aufwändiger Prozess, mussten doch zahlreiche verschiedene Masken getestet werden. Die Anpassung der JOYCEone läuft in Sekunden ab: Die Maske wird aufgesetzt und schon passt sie sich dem Gesicht an.
Weinmann hat aus der jahrelangen Arbeit an seinen Masken gelernt. Für die JOYCEone wurde ein einschichtiger Maskenwulst entwickelt, der unabhängig von Nasenform und Nasengröße die ideale Passform findet. Ebenso passt sich das flexible Federprinzip der Stirnstütze den Eigenheiten des Gesichtes an und liegt stabil und bequem auf der Stirn.
Patienten werden auch die intuitive Handhabung der Maske schätzen, bei der man nicht mehr lange herumrätseln muss, welches Maskenteil wo hineingesteckt werden muss. Auf- und absetzen lässt sich die Maske mit einer Handbewegung. Damit man garantiert nichts verwechselt, sind Kopfbänderung und Bänderungsclips mit Farben markiert.
Das Kugelgelenk der Maske ermöglicht es dem Betroffenen, sich in alle Richtungen zu bewegen. Und nicht nur der Patient selbst, vor allem auch sein Bettpartner wird das leise Ausatemsystem zu schätzen wissen.
Übrigens können Sie bei Weinmann einen Film auf DVD anfordern, in dem der Umgang mit der Maske demonstriert wird. (info@weinmann.de)


SEFAM, der französischer Hersteller, der 1985 eines der ersten CPAP-Geräte – einen 25 kg schweren Boliden im Ausmaß eines opulenten Nachttischs – auf den Markt brachte und dann den deutschen Herstellern das Feld überließ, tauchte im vergangenen Jahr wieder auf dem deutschen Markt auf. Damals auf dem DGSM-Kongress in Mannheim wollte man mit uns noch nicht über die neuen Produkte sprechen, wohl weil man noch keine Hilfsmittelnummer hatte. Dieses Jahr wurde eine ganze Reihe von Geräten unter dem Namen DreamStar als CPAP, AutoCPAP, BiLevel und BiLevel ST präsentiert, ebenso ein umfangreiches Maskenportfolio. Wir werden uns schlau machen und im nächsten Jahr darüber berichten.


Die TNI medical AG, 2007 gegründet, engagiert sich im Bereich der Atmungsunterstützung. Mit der neu eingeführten TNI®-Atmungsunterstützung versucht das Unternehmen den Patientenkomfort durch Vereinfachung der Anwendung zu erhöhen. TNI hat sich auf die nasale Insufflation bei schlafbezogenen Atemstörungen spezialisiert: Der Patient trägt keine Maske mehr, sondern das Gerät bläst ihm einen warmen, befeuchteten Raumluftstrom von 5 bis 20 Liter pro Minute über einen Applikator in die Nase. Die Nase bleibt dabei offen, wird also nicht verschlossen – einfaches Ein- und Ausatmen ist möglich. Die Therapie entspricht einem CPAP-Druck bis zu 8 mbar.
Einen neuen Weg schlägt TNI mit seinem Schlafpositionstrainer ein, mit dem der Patient lernt, die Rückenlage und die dabei auftretenden Apnoen zu verhindern. Das Gerät arbeitet mit einem aktiven Lagesensor, der fortlaufend die Schlafposition ermittelt und den Patienten bei Rückenlage mit leichten Vibrationen dazu bringt, sich in eine andere Position zu drehen. Auf diese Weise, so verspricht TNI, lernt der Anwender allmählich, nicht mehr auf dem Rücken zu schlafen. Auch dieses Gerät wollen wir testen und ausführlich darüber berichten.


Philips Respironics wartete in Sachen CPAP mit neuer Technologie im vertrauten Gehäuse auf: dem BiPaP A40. Im Modus AVAPS-AE überwacht das Gerät den Widerstand der oberen Atemwege und passt seine Regelung so den Bedürfnissen des Patienten an, dass die Atemwege offen bleiben. Das ist ein für den Laien komplizierter Prozess, aber auch darüber werden wir ausführlich berichten.
An Maskenneuheiten fällt die TrueBlue-Maske auf, die ein hervorragendes Gelmaterial mit der bewährten Auto-Seal-Technologie kombiniert, welche die individuelle Maskenanpassung sehr vereinfacht. Als angenehm wird die Stirnstütze empfunden, die keine Druckstellen hinterlässt. Offenbar schätzen besonders Bartträger die Maske, weil sie sich gut dicht anlegen lässt, auch wenn man auf der Seite schläft.


ResMed hat eine verbesserte Version des berühmten Schlafapnoe-Screeners ApneaLink zu Beginn des kommenden Jahres angekündigt.


Apex fiel uns als neuer Hersteller auf, der aus Taiwan kommt und mit seinen CPAP-Geräten der iCH-Serie nun wohl den deutschen Markt erobern möchte. Die Geräte fallen auf den ersten Blick durch ihre ungewohnte Kuppelform auf.