25/02 2013

Mehr Lebensfreude durch Achtsamkeit

Marion Zerbst

Früher war das Leben vielleicht nicht schöner, aber einfacher. Man arbeitete 40 oder 50 Stunden pro Woche und ging nach Feierabend nach Hause, wo die Familie und zwei Fernsehprogramme auf einen warteten. Kein Handy, keine SMS, keine E-Mails, keine hundert Verpflichtungen, keine tausend Freizeitangebote. Man schaute sich im Fernsehen ein Quiz oder die Sportschau an, spielte mit der Familie noch eine Partie Rommee und ging dann ins Bett. Einmal im Jahr machte man Urlaub im Schwarzwald oder auf Mallorca.

Man lebte im Jetzt und Hier. Es blieb einem nichts anderes übrig. Heute dagegen: Reizüberflutung auf allen Kanälen; mehrere Telefone, die gleichzeitig klingeln; Computerspiele, „Big Brother“ und „Deutschland sucht den Superstar“ – sinnlose Animation rund um die Uhr. Von der Arbeit nach Hause gekommen, findet man meistens auch dort keine Ruhe, sondern muss weiter E-Mails beantworten, ständig erreichbar sein. Selbst eine „Nur“-Hausfrau und -Mutter (wo gibt es so etwas heute noch?) ist normalerweise viele Stunden pro Woche damit beschäftigt, ihre Kinder von der Hausaufgabenbetreuung zum Ballettunterricht und abends noch zum Pantomime-Kurs zu fahren. 

Manche Leute gewöhnen sich so sehr an diesen Zustand ständigen Gehetztseins, dass sie süchtig danach werden. In ihrem Leben muss immer etwas los sein. Beim Autofahren muss das Radio laufen, nebenher unterhält man sich noch mit seinem Beifahrer, schimpft auf den Idioten da vorne oder telefoniert auf dem Handy (auch wenn’s verboten ist). Selbst die knapp bemessene Freizeit artet in Stress aus, weil man das Gefühl hat, so viel wie möglich hineinpacken zu müssen. 

Andere leiden unter der ständigen Hektik, belegen Zeitmanagement-Seminare oder Yoga-Kurse und gehen nach Feierabend noch ins Fitnessstudio in der Hoffnung, ihren Adrenalinspiegel dadurch ein bisschen herunterfahren zu können. All das meistens nur mit dem Erfolg, dass noch ein Termin mehr im Kalender steht und man erst recht nicht mehr dazu kommt, endlich einmal aufzuatmen und loszulassen. Denn Entspannung nach Terminplan – das funktioniert nicht.

Kein Wunder, dass Depressionen, Angststörungen, Schlafprobleme und Burnout inzwischen zu den Volkskrankheiten gehören. 

Wie kommt man heraus aus dem Hamsterrad? Wir können die Uhr nicht zurückdrehen, das Handy nicht in den Mülleimer werfen, den unzähligen Anforderungen und Freizeitangeboten und der permanenten Reizüberflutung nicht entfliehen.

Da hilft nur eines: wieder bewusst Achtsamkeit erlernen. Die Idee ist nicht neu. Die gab es schon vor Jahrtausenden; nur ist sie jetzt, in unserer hektischen Zeit, in einer unsicheren Wirtschaftslage voller Ängste und Sorgen, aktueller denn je. Wir alle kennen die uralte Geschichte von dem Zen-Meister, der von ein paar Ratsuchenden gefragt wurde, wie er es denn schaffe, immer so glücklich und gelassen zu sein.

„Wenn ich liege, dann liege ich“, antwortete der alte Meister. „Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich esse, dann esse ich und wenn ich spreche, dann spreche ich.“ 

Die Fragenden schauten etwas betreten in die Runde. Dann sagte einer: „Aber das tun wir doch auch. Wir schlafen, essen und gehen. Was machst du denn noch darüber hinaus?“ 

Wieder antwortete der Meister: „Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich esse, dann esse ich und wenn ich spreche, dann spreche ich.“ 

Und wieder wandten die Leute ein: „Das tun wir doch auch.“
Da sagte er zu ihnen: „Nein. Wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon. Wenn ihr steht, dann lauft ihr schon, und wenn ihr lauft, dann seid ihr schon am Ziel.“ 

Dieses In-der-Gegenwart-Leben, das der alte Zen-Meister uns empfiehlt, klingt leichter, als es ist. Oft muss man die sinnlose Hetze unseres modernen Lebens erst mal eine Weile durchgemacht haben, ehe man zu dieser Art von Achtsamkeit findet. Und sie wird einem auch nicht geschenkt – man muss sie sich erarbeiten.  

 

Im Jetzt und Hier sein

 

Ich sitze im Taxi, bin auf dem Weg zu einer wichtigen Besprechung. Natürlich könnte ich jetzt hektisch meine Notizen durchblättern und die Präsentation, die ich gleich halten muss, in Gedanken noch einmal Folie für Folie durchgehen. Vielleicht steigt dadurch meine Chance auf einen erfolgreichen Vortrag – auf jeden Fall aber mein Blutdruck.

Doch eigentlich könnte ich auch etwas ganz anderes tun. Es ist Mai. In der Landschaft, die an meinem Taxifenster vorbeifliegt, blühen Obstbäume, Vergissmeinnicht und Anemonen – und sie werden erst in zwölf Monaten wieder so schön blühen wie jetzt. Ich lege meine Notizen beiseite, schaue hinaus, bewundere jeden Baum und jeden Strauch. Ich kurble die Fensterscheibe hinunter und sauge den betäubenden Blütenduft und den würzigen Geruch des Bärlauchs tief in meine Lungen hinein. 

Als ich am Besprechungsort ankomme, bin ich nicht mehr ganz so aufgeregt und nervös wie vorher. Mit einem Lächeln betrete ich den Besprechungsraum und begrüße meine Zuhörer. 

Ich sitze im Wartezimmer meines Schmerztherapeuten. Es geht mir nicht gut. Das Kreuz tut weh. Und zu allem Überfluss hat meine Krankenkasse mir vor kurzem mitgeteilt, dass sie die Kosten für meine Schmerztherapie nicht mehr länger zu übernehmen gedenkt, weil sie an deren „medizinischer Notwendigkeit“ zweifelt. Die ständigen Rückenschmerzen zermürben mich; und die Aussicht auf einen langwierigen Rechtsstreit mit der Krankenversicherung trägt auch nicht gerade zu meiner Erheiterung bei. 

Aber Grübeln und Sich-Ärgern bringen ja nichts. Ich schaue mir die Orchidee an, die im Wartezimmer auf dem Tisch steht, bewundere die Farbnuancen und die feine Musterung ihrer Blüten. Ein kleines Wunderwerk der Natur. Ich höre dem Vogelgezwitscher zu, das durch das geöffnete Fenster ins Zimmer dringt, und freue mich auf den kleinen Besuch im Straßencafé, mit dem ich mich nach meinem Arztbesuch belohnen werde. Als ich kurze Zeit später ins Behandlungszimmer gerufen werde, tun die Spritzen des Arztes ein bisschen weniger weh als sonst, und ich sehe dem Streit mit meiner Krankenkasse mit etwas mehr Optimismus entgegen. 

Ich nehme mir vor, künftig meinen ganzen Alltag so zu gestalten. Trotz Hektik will ich mir in Zukunft jeden Tag mindestens zehn Minuten Zeit nehmen, um in aller Ruhe am liebevoll gedeckten Tisch zu frühstücken. Erst dann gehe ich den Tag an. Statt Musik immer nur so nebenbei zu hören, während der Arbeit oder beim Putzen, lege ich mich abends bei schummriger Beleuchtung oder Kerzenlicht auf die Couch und lege meine Lieblings-CD auf. Ich achte auf alle Feinheiten der Musik, genieße jeden Akkord und lasse den Tag in Ruhe ausklingen. 

 

Die Ruhe der Resignation

 

Sicher kennen Sie das auch: Sie können nicht schlafen, weil Ihnen noch tausend Gedanken im Kopf herumgehen oder Sie sich über irgendetwas Sorgen machen. Leider funktioniert das Grübeln mitten in der Nacht am allerbesten. 

Entnervt schauen Sie auf die Uhr: schon halb drei. Jetzt muss ich unbedingt einschlafen, dann habe ich wenigstens noch vier Stunden, bis der Wecker klingelt ... 

Nach einer Stunde wieder ein Blick auf die Uhr: halb vier. Dann halb fünf. Jetzt lohnt es sich eigentlich schon gar nicht mehr, die Augen zuzumachen ...

Das ist der letzte Gedanke, an den Sie sich noch erinnern können, ehe Sie tatsächlich einschlafen. 

Der bekannte Schlafforscher und Diplompsychologe Hans-Günter Weeß erklärt dieses Phänomen folgendermaßen: „In dem Augenblick, in dem man sich sagt: ,Eigentlich lohnt es sich gar nicht mehr...’, stellt sich ein Gefühl der Resignation ein, und in dieser Resignation steckt eine heilsame Portion Entspannung: ,Jetzt ist ja sowieso alles egal.’ Im Gefolge dieser Entspannung übermannt einen Müdigkeit und endlich auch der ersehnte Schlaf – auch wenn er jetzt vielleicht nur noch ein oder zwei Stunden dauert.“

So seltsam es klingen mag – diese heilsame Resignation lässt sich auch auf das Leben übertragen. Erinnern Sie sich noch an jenen eigentümlichen Schwebezustand jedes Jahr kurz vor den Sommerferien, wenn die Klassenarbeiten alle geschrieben waren und die Zeugnisse längst feststanden? Ob gute oder schlechte Zensuren, ob die Versetzung gefährdet war oder die Eltern zufrieden sein würden – es war alles entschieden. Die Würfel waren gefallen, jetzt war nichts mehr zu ändern, und man konnte das Leben und vielleicht sogar die Schule endlich mal so richtig genießen. Jeden Tag auskosten – ohne Zwang, ohne Leistungsdruck. 

Diesen Zustand „kurz vor den Sommerferien“ kennen wir auch von unserem späteren Leben her; nur können wir ihn nicht immer genießen, weil wir das Heilsame, das in der Resignation liegt, nicht begreifen. Weil wir nicht aufhören können, uns immer weiter unter Druck zu setzen. 

„Life is what happens to you while you’re busy making other plans“ („Leben ist das, was uns passiert, während wir andere Pläne machen“) – dieses Zitat aus einem Song von John Lennon ist die beste Definition des Lebens, die ich kenne. Oft kümmern wir uns gar nicht so richtig um das, was in unserem Leben gerade passiert, weil unserer Meinung nach ja jetzt eigentlich etwas ganz anderes „dran“ wäre. Manchmal kommt es uns sogar so vor, als seien wir im völlig falschen Film. Eigentlich müsste ich jetzt schon längst Art Director in einer großen Werbeagentur sein, statt mich als Webdesigner mühsam von Auftrag zu Auftrag zu hangeln. Eigentlich müsste ich mittlerweile verheiratet sein und ein oder zwei Kinder haben, statt mir aus kurzlebigen Beziehungen und gelegentlichen One-Night-Stands ein improvisiertes Privatleben zusammenzustückeln. Eigentlich sollte ich schon längst nicht mehr bei meinen Eltern wohnen, sondern auf eigenen Füßen stehen ...

Wir konzentrieren uns auf unsere Zukunftspläne und -träume oder ärgern uns über verpasste Chancen – und währenddessen geht das Leben an uns vorbei. Ich muss doch unbedingt einmal am Nordpol gewesen sein, muss unbedingt noch diesen Roman veröffentlichen, den Partner fürs Leben finden oder die Beförderung bekommen, auf die ich schon seit Jahren warte, sonst kann ich nicht glücklich sein. Ich muss, ich muss, ich muss, ich will, ich will, ich will ...

Bis uns irgendwann klar wird, was wir uns damit antun.
Ich habe die Lebensmitte längst hinter mir. Viele Lebensziele habe ich nicht erreicht, und wahrscheinlich werde ich sie auch nicht mehr erreichen. Das kann mich traurig machen, vielleicht auch verbittert. Aber hat es nicht auch etwas Befreiendes? Jetzt kann ich es mir in aller Ruhe im Jetzt und Hier gemütlich machen – frei von jeder Erwartungshaltung, frei von allem Leistungsdruck, so wie damals als Schülerin kurz vor den Sommerferien. Ich kann mich ins Straßencafé des Lebens setzen und das Leben und Treiben um mich herum beobachten, ohne mich dadurch aus der Ruhe bringen zu lassen. Und wer weiß, ob das „Lebensglück“, dem ich viele Jahre lang hinterhergejagt bin, mich am Ende wirklich so glücklich gemacht hätte?

 

Annehmen, was ist

 

Ich kann mir dieses Jahr keinen Sommerurlaub leisten. Obwohl ich ihn so dringend nötig gehabt hätte. Aber es geht einfach nicht. Die Waschmaschine ist kaputt, der Chef hat Kurzarbeit angekündigt, und die Krankenversicherung hat dieses Jahr schon wieder ihre Beiträge erhöht. Was danach übrig bleibt, reicht gerade noch zum Überleben, aber nicht fürs Vergnügen. Ade, Ferienhaus auf Amrum oder Segeltörn in der Karibik. 

Natürlich kann ich mich jetzt ärgern und dem verlorenen Urlaub nachtrauern. Aber ich kann auch das Beste aus der Situation machen. Das annehmen, was jetzt im Augenblick gerade ist. Kann es mir zu Hause gemütlich machen und zusehen, wie die Schmetterlinge auf meinem Balkon von Blüte zu Blüte fliegen. Oder meine eigene Heimatstadt und deren Umgebung erkunden, die ich eigentlich noch gar nicht so richtig kenne, weil ich im Urlaub bisher immer weggefahren bin: die Kunstgalerien, die Biergärten, den kleinen Badesee am Stadtrand. 

Carla schläft schlecht. Die Wechseljahre machen ihr zu schaffen. Ständig diese fliegenden Hitzen und die innere Unruhe ... Wehmütig denkt sie daran, wie gut sie früher schlafen konnte – in dem Augenblick, wo sie das Licht ausmachte, weilte sie schon im seligen Reich der Träume und wurde morgens erst wieder wach, wenn der Wecker klingelte. Aber jetzt – jetzt sind ihre Nächte nur noch eine Qual. 

Man kann es freilich auch anders sehen. Die Lebensberaterin Brigitte Hieronimus begleitet Frauen in den Wechseljahren und zeigt Möglichkeiten zur Bewältigung der Probleme auf, die dieser Lebensabschnitt mit sich bringt. Natürlich kann man sich über die Schlaflosigkeit ärgern, meint sie. Man kann die wachen Stunden aber auch dazu nutzen, seinen Gedanken nachzuhängen, eine Bilanz seines Lebens zu ziehen. Sich selbst näherzukommen. „Wann haben wir so viel Zeit für uns allein wie in der Nacht?“, schreibt sie in ihrem Buch „Vom Glück der Schlaflosigkeit“. „Kein aufdringliches Telefon. Kein Termindruck. Der Lärm des Tages ruht. Ein wunderbares Geschenk: Zeit. Zeit, die helfen kann, eine Antwort auf die aktuellen Lebensfragen zu finden. Wo stehe ich? Wo will ich hin? Was habe ich erreicht? Was möchte ich gern noch tun?“

 

Die Bürde des Lebens akzeptieren

 

Natürlich kann Schlaflosigkeit eine Bürde sein. Vor allem dann, wenn man noch im Berufsleben steht und am nächsten Tag zeitig aufstehen muss. Doch selbst in den Bürden des Lebens lässt sich manchmal noch ein positiver Sinn erkennen. Schließlich sind sie unsere ständigen Begleiter, und zumindest ab einem gewissen Alter ist kein Mensch mehr ohne irgendeine Bürde, die ihm das Leben schwer macht: Eine chronische Krankheit. Erzwungener Vorruhestand. Oder der Tod eines geliebten Menschen, den man noch nicht verwunden hat. Manfred Kyber findet in seinem Roman „Die drei Lichter der kleinen Veronika“ sehr treffende Worte dafür, wie quälend eine solche Last sein kann und wie man sie doch durch seine Sichtweise zu etwas Positivem machen kann – in der Gestalt des armen Hausierers Aron Mendel, der mit einem schweren Kasten auf dem Rücken von Gehöft zu Gehöft zieht und seine Ware zu verkaufen versucht.  

„Ich weiß es noch wie heute, wie groß die Kinderseligkeit solch eines Einkaufs war“, erinnert sich der Autor des Romans an seine Jugendzeit. „Noch besser und noch tiefer aber weiß ich es, wie sie zu Ende ging. Ich sehe es noch vor mir, wie der alte Jude Schublade um Schublade schloss, wie er den groben Leinensack über den Kasten zog und ihn mit einer einzigen ruckhaften Bewegung auf die Schultern lud. Da packte mich mit einem Male der Gedanke: dieser Kasten ist viel zu schwer für den alten Mann ... Langsam, mit dem gleichmäßigen Schritt ergebener Übung verschwand der alte Jude auf der Landstraße, und ich sah ihm nach, wie er den Kasten weiterschleppte, wie die Traggurte in die Schultern einschneiden und die Bürde ihm den Rücken krumm bog. Ein grenzenloses Mitleid mit dem alten Manne überkam mich, und der teuer erkaufte Plunder brannte mir in der Hand wie ein unrechtes Gut“, so schreibt Manfred Kyber. „Zum ersten Male begriff ich etwas vom Fluch der Menschheit und von der Qual, mit der sie ihre Bürde fremd und einsam durch verdunkeltes Dasein trägt.“ Aber er begreift auch, dass uns diese Erfahrung erst zum Menschen macht, denn „umso mehr erkennt man die Bürde bei Menschen, Tieren und Pflanzen, und in denen, welche sie tragen, sieht man den Bruder. Ich glaube, Aron Mendel, um diese Erkenntnis gibt man seine Bürde nicht mehr her.“

Auch in dieser Erkenntnis steckt ein Stück Achtsamkeit, und auch sie kann uns den Weg zu einem gelasseneren Leben weisen. 

Was schon der alte buddhistische Meister wusste – wie wichtig es für unser seelisches Wohlbefinden ist, in der Gegenwart zu leben –, die neu­-esten Erkenntnisse der modernen Glücksforschung bestätigen es: Wissenschaftler haben eine neue Application entwickelt, mit deren Hilfe sie ihre Probanden immer wieder auf deren Smartphone anrufen und fragen, was sie denn gerade tun und wie sie sich dabei fühlen. So soll eine Art „Psychologie des Alltagslebens“ entstehen. Und was sie dabei herausgefunden haben, ist wirklich erstaunlich: Je mehr wir uns auf das konzentrieren, was wir gerade tun, umso glücklicher sind wir. Wenn unsere Gedanken abschweifen, leidet unsere Stimmung – selbst wenn wir dabei gar nicht an etwas Negatives denken. 

Ein weiterer guter Grund, Achtsamkeit zu trainieren und unsere Gedanken und Gefühle immer wieder in die Gegenwart zurückzuholen.

Ausgabe-1-2013

Das Schlafmagazin 1-2013
Foto: © Wavebreak Media Ltd/123rf

Ausgewählte Artikel