Erfahren Sie in diesem Heft alles über Schnarchen und Schlafapnoe

2012 erscheint das schlafmagazin im 10. Jahrgang!

Das ist ein guter Anlass, ein Sonderheft herauszugeben. 

Erhältlich zum Preis von 3,30 € + zzgl. Versandkosten von 2,20 Euro innerhalb Deutschlands.

Erscheinungstermin: 5. Mai 2012 zum Kongress des Schlafmagazins  „Thementag SCHLAF“.

Bestellen beim Verlag oder Online:

Tel.: 0711 7656494 oder
E-Mail: dr.antonic(at)meditext-online.de

 

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

Schnarchen ist eine lästige Angelegenheit – nervtötend für die Partnerin, die neben einem Schnarcher ruht und um den Schlaf kämpfen muss. Wir schreiben bewusst „Partnerin“, weil Frauen erst in späteren Jahren, meist nach der Menopause, zu schnarchen anfangen. Schnarchen, das mit bis zu 70 Dezibel dem Geräusch eines Presslufthammers Konkurrenz macht, kann gewaltig am Nervenkostüm nagen. Ist das Schnarchen also nur ein weit verbreitetes soziales Problem? Mitnichten: Wer schnarcht, ohne Atemaussetzer, auch als junger Mensch, lebt gefährlich. Die Wissenschaft ist dem seit einiger Zeit auf die Spur gekommen: Durch das Schnarchen, jenes unangenehme knatternde Geräusch, das in den oberen Atemwegen entsteht, werden die beidseitigen Halsschlagadern ständig in Vibration versetzt. Dadurch wird die Innenschicht dieser Gefäße, die für die Sauerstoffversorgung des Gehirns zuständig sind, auf Dauer geschädigt. Eine Arteriosklerose entsteht, ein Schlaganfall droht. Dass Schnarchen mit Atemaussetzern gesundheitsgefährdend ist, wissen wir schon lange. Da entsteht aus dem Schnarchen das Schlafapnoesyndrom. Die Folgen: Tagesmüdigkeit, Herz-Kreislauf-Beschwerden, Gehirnleistungsdefizite, ja sogar Diabetes. Atemaussetzer versetzen den Körper in Stress, wobei vermehrt Insulin ausgeschüttet wird, was die Insulinresistenz steigert und die Entwicklung eines Diabetes begünstigt.Sie haben das erste Sonderheft des Schlafmagazins vor sich liegen. Wir präsentieren Ihnen grundlegende Beiträge darüber, wie Schnarchen und Schlafapnoe entstehen und welche gesundheitlichen Risiken sich daraus ergeben. Wir schildern Ihnen, wie diese Krankheit diagnostiziert und behandelt wird. Die nasale Überdruckbeatmung wird heute durch die Protrusionsschiene schlafmedizinisch tätiger Zahnärzte ergänzt, eine wissenschaftlich inzwischen gut bewiesene Lösung. Ein besonders wichtiges Thema ist die Therapietreue der Schlafapnoe-Patienten. Mancher Betroffene kommt mit Gerät und Maske nicht klar, nutzt sie deshalb nicht konsequent oder gar nicht. Und das ist lebensgefährlich. Offenbar scheuen viele Betroffene, bei denen ein Schlafapnoe-Syndrom diagnostiziert wird, eine Selbsthilfegruppe zu besuchen. Wir wissen, dass es besonders zu Beginn der Therapie viele Probleme geben kann: Zusammen mit „erfahrenen Patienten“ lassen sich diese Probleme fast immer lösen.Abenteuerlich ist übrigens der Blick zurück, auf den Umgang unserer Vorfahren mit dem Schnarchen und seinen Folgen. Und ebenso faszinierend ist der Blick in die Zukunft.

Dr. Magda Antonic                            Werner Waldmann

Schnarchen & Schlafapne

Das Schlafmagazin, Sonderheft: Schnarchen & Schlafapnoe
Foto: © Randi Bäckmark/
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Das Schlafmagazin, Sonderheft: Schnarchen & Schlafapnoe

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